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Devisen: Euro findet keine klare Richtung - US-Inflation gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) -Der Eurokurs EU0009652759 hat am Mittwoch keine klare Richtung gefunden. Gegen Nachmittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,0739 US-Dollar. Der Euro bewegte sich so auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0733 (Dienstag: 1,0713) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9317 (0,9334) Euro.

Am Nachmittag sorgten die Inflationsdaten aus den USA für Kursausschläge am Devisenmarkt, auch wenn sie dem Markt keine neue Richtung gaben. Die Inflation hat im August deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent. Dies war etwas mehr als von Volkswirten erwartet. Getrieben wurde die jüngste Entwicklung vor allem durch die Benzinpreise, die deutlich zulegten. Eine Abschwächung gab es dagegen bei der Teuerung ohne Energie- und Lebensmittelpreise.

Inflationsdaten stehen besonders im Fokus, weil sie für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed von großer Bedeutung sind. Die Währungshüter treffen ihre nächste Zinsentscheidung in der kommenden Woche. Aktuell wird keine weitere Straffung erwartet. Ökonomen zeigten sich trotz des Anstiegs der Gesamtinflation angesichts des Rückgangs der Kerninflation entspannt. Im Fokus steht am Devisenmarkt jetzt die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Hier wird eine enge Entscheidung erwartet. Zuletzt hatten allerdings wieder mehr Marktteilnehmer einen Zinsschritt eingepreist, wie Commerzbank-Analyst Michael Leister schreibt.

"Die Ruhe an den Märkten könnte spätestens nach der EZB-Zinsentscheidung beendet sein, denn es ist lange her, dass so viel Unsicherheit darüber bestand, ob die Zinsen weiter erhöht werden oder nicht", schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Höhere Zinsen stützen tendenziell eine Währung.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86090 (0,85925) britische Pfund, 158,28 (157,42) japanische Yen und 0,9585 (0,9561) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1909 Dollar gehandelt. Das waren rund drei Dollar weniger als am Vortag.