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Deutschland: Industrieaufträge brechen noch deutlicher ein als befürchtet

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Corona-Krise hat die Auftragseingänge der deutschen Industrie im April noch stärker einbrechen lassen als erwartet. Die Aufträge seien im Monatsvergleich um 25,8 Prozent eingebrochen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1991. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 19,9 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Aufträge um revidierte 15,0 Prozent (zunächst: 15,6 Prozent) Prozent gefallen.

Im Jahresvergleich sackten die Auftragseingänge im April um 36,6 Prozent ab. Hier war im Schnitt ein Rückgang von 29,7 Prozent erwartet worden.