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Deutsche Bank will Schließung von Filialen beschleunigen: Kreise

Steven Arons
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Deutsche Bank AG will informierten Kreisen zufolge die Ausdünnung ihres Filialnetzes in Deutschland beschleunigen. Damit sollen die Anstrengungen des Vorstandsvorsitzenden Christian Sewing verstärkt werden, die Kosten nach unten zu treiben.

Wie zu hören ist, soll der Umfang der Einschnitte von den Ergebnissen eines Pilotprojekts abhängen, bei dem Kunden der beiden inländischen Retail-Marken Deutsche Bank und Postbank in derselben Filiale bedient werden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Teil des Managements betrachte die Erfolgsaussichten des Tests mit Skepsis, hieß es.

Das deutsche Privatkundengeschäft der Bank steht im Hinblick auf Kostensenkungen unter Zugzwang. Der Leiter des Bereichs, Manfred Knof, hat bis Ende 2022 Einsparungen von 1 Milliarde Euro zugesagt und damit einen wesentlichen Teil des Gesamtvolumens von 2,5 Milliarden Euro, das sich Sewing zum Ziel gesetzt hat.

Eine Banksprecherin erklärte per E-Mail, das Filialnetz werde weiterhin angepasst, so wie es die Bank schon immer getan habe. Darüber hinaus gehende Filialschließungen werde es nicht geben.

Mit der Schließung oder Verschlankung von Filialen ließen sich laut Knof rund 200 Millionen Euro einsparen. Die Deutsche Bank hat in den vergangenen vier Jahren bereits rund 400 Zweigstellen in Deutschland geschlossen. Von den noch verbliebenen rund 1300 Filialen entfallen etwa 500 auf die Deutsche Bank und der Rest auf die Postbank.

Überschrift des Artikels im Original:Deutsche Bank Seeks to Speed Up Branch Closures to Save Costs

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©2020 Bloomberg L.P.