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Deutsche Bahn erwägt erneut Verkauf der Arriva-Sparte: Kreise

(Bloomberg) -- Die Deutsche Bahn AG erwägt erneut einen Verkauf ihrer Arriva-Transportsparte, da sie sich im Zuge einer umfassenden Neuausrichtung auf ihr Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren will. Dies berichten Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Die Bahn arbeite mit Beratern zusammen, um informell das Interesse potenzieller Käufer, einschließlich Investmentfonds und konkurrierender Transportunternehmen, zu prüfen, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Das Unternehmen könnte eine Bewertung von 1 bis 2 Milliarden Euro bei einem eventuellen Verkauf anstreben.

Das in Sunderland, England, ansässige Unternehmen Arriva betreibt laut seiner Website Bus- und Bahndienste in Großbritannien und mehreren kontinentaleuropäischen Ländern. Das Unternehmen betreibt einige der weltberühmten roten Doppeldeckerbusse in London sowie das London Overground-Netz von Vorortzügen und Chiltern Railways, das Personenzüge zwischen der britischen Hauptstadt und Birmingham betreibt.

Ein Verkauf von Arriva würde der Deutschen Bahn helfen, ihren Betrieb zu rationalisieren und Schulden abzubauen, während sie sich um die Modernisierung ihres inländischen Bahnbetriebs bemüht. Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Monat erklärt, dass sie den Verkauf ihrer Logistiksparte DB Schenker prüft. Wie Bloomberg News berichtet, könnte eine Veräußerung dieses Geschäftsbereichs einen Wert von rund 20 Milliarden Euro haben.

Ein Vertreter der Deutschen Bahn lehnte eine Stellungnahme ab.

Überschrift des Artikels im Original:Deutsche Bahn Is Said to Consider Reviving Sale of Arriva Unit

--Mit Hilfe von Josefine Fokuhl, Dinesh Nair, Kamil Kowalcze und Christopher Jasper.

(Wiederholung vom Vortag)

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