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Deutsche Anleihen starten mit Verlusten - japanische Anleihen unter Druck

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Donnerstag mit Kursverlusten in den Handel gegangen. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel am Morgen um 0,26 Prozent auf 170,90 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit minus 0,29 Prozent. Japanische Anleihen standen nach einem Pressebericht unter Druck.

Die Entscheidung der US-Notenbank Fed vom Mittwochabend, ihren extrem lockeren Kurs fortzusetzen, konnte den Zinsanstieg an den Kapitalmärkten nicht bremsen. In den USA kletterte die Zehnjahresrendite mit über 1,7 Prozent auf den höchsten Stand seit Anfang 2020. In Deutschland liegt das Ende Februar erreichte Einjahreshoch der zehnjährigen Rendite von minus 0,20 Prozent nicht fern. Die Fed hatte signalisiert, ihre lockere Geldpolitik noch eine ganze Weile fortzusetzen.

Am japanischen Anleihemarkt sorgte ein Zeitungsbericht für zusätzlichen Zinsauftrieb. Die japanische Tageszeitung "Nikkei" berichtete, die japanische Notenbank könnte im Rahmen ihrer für diesen Freitag angekündigten Prüfung der geldpolitischen Strategie einige Anpassungen vornehmen. Unter anderem solle das Band, um das die Rendite pendeln darf, leicht ausgeweitet werden. An den Märkten wurde der Bericht als Signal für eine leichte geldpolitische Normalisierung gewertet.