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Deutsche Anleihen: Merkliche Kursverluste

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Mittwoch gefallen. Händler verwiesen auf die Möglichkeit einer Kontrolle des US-Senats durch die demokratische Partei. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel um 0,27 Prozent auf 177,32 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei minus 0,52 Prozent.

Für Belastung sorgte am Rentenmarkt die Aussicht auf eine faktische Mehrheit der Demokraten im US-Senat. Bei der Stichwahl in Georgia konnte sich der Demokrat Raphael Warnock Prognosen der US-Medien zufolge gegen die republikanische Senatorin Kelly Loeffler durchsetzen. Im zweiten Rennen lag der Demokrat Jon Ossoff sehr knapp vor dem bisherigen Amtsinhaber David Perdue. US-Medien hielten sich zunächst noch mit Prognosen zum Ausgang der Stichwahl zurück.

Sollten beide Sitze an die Demokraten gehen, müsste der designierte US-Präsident Joe Biden mit deutlich weniger Widerstand im Senat rechnen. Er könnte damit seine politische Agenda besser umsetzen. Erwartet werden in diesem Fall deutlich höhere Staatsausgaben. Dies könnte mit höherem Wirtschaftswachstum, aber auch höheren Inflationsraten einhergehen.

Bereits in den vergangenen Tagen sind die Inflationserwartungen an den US-Märkten spürbar gestiegen. Als Folge dieser Entwicklung ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erstmals sei längerem wieder über die Marke von ein Prozent geklettert. Im Gegenzug gerieten amerikanische Staatspapiere unter Druck.

Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen uneinheitlich aus. So ist die Beschäftigung in der Privatwirtschaft laut dem Arbeitsmarktdienstleister ADP im Dezember erstmals seit dem vergangenen April wieder gefallen. Die Auftragseingänge in der Industrie legten hingegen stärker als erwartet zu. Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung.