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Nach Delta kommt Lambda: Das wissen wir über die neue Variante des Corona-Virus

·Lesedauer: 2 Min.

Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aktuell gehen in Peru fast alle Neuinfektionen auf die Mutation C.37 mit dem Namen „Lambda“ zurück. Auch in Europa ist Lambda mittlerweile angekommen.

Die Virus-Version ist möglicherweise ansteckender oder könnte vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, heißt es in einem Bericht der WHO vom Juni. Das bestätigt auch eine erste Studie, die am 1. Juli auf einem Preprint-Server veröffentlicht wurde. Aktuell wird Lambda als Variante unter Beobachtung („variants of interest“) eingestuft. Sie ist also noch keine besorgniserregende Variante („variants of concern“), wie Delta zum Beispiel.

In Deutschland ist die C.37 noch nicht weit verbreitet. Am 30. Juni berichtete das Robert-Koch-Institut (RKI), dass aktuell 0,1 bis 0,2 der Stichproben im Land als Lambda identifiziert wurden. Zwar ist das noch sehr wenig, kann sich aber schnell ändern. Denn Mitte April lag der Anteil der Delta-Variante ebenfalls bei 0,1 Prozent – mittlerweile ist sie die vorherrschende Mutation in Deutschland.

Impfen ist der beste Schutz

Der peruanische Mikrobiologe Pablo Tsukayama sagte gegenüber der „BBC“, dass bei Lambda die gleichen Symptome wie auch bei anderen Virus-Varianten gemeldet wurden – also Husten, Fieber, Schnupfen sowie der Geruchs- und Geschmacksverlust. Er erwähnte außerdem, dass einige Ärzte von Darmproblemen der Lambda-Patienten berichteten.

Der Virologe Jairo Méndez-Rico sagte der „Deutschen Welle“, dass Impfungen der beste Schutz gegen Lambda seien. „Alle von uns zugelassenen Impfstoffe gegen die weltweit zirkulierenden Corona-Varianten sind generell effektiv und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie dies bei Lambda weniger wären“, so der Experte.

Laut RKI sind 60,6 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. 48,5 Prozent der Gesamtbevölkerung haben bereits einen vollständigen Impfschutz. Aktuell wird jedoch diskutiert, ob und wann Auffrischimpfungen nötig sind, um sich auch gegen weitere Virus-Varianten zu schützen.

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