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DAX 2018: Die wertvollsten deutschen Unternehmen

Der deutsche Aktienindex, kurz DAX, gilt in Deutschland als wichtigste Maßgabe, um den Wert eines Unternehmens zu beziffern. Am 24. September 2018 war Stichtag an der Börse und der aktuelle Wert der dort gelisteten Firmen wurde bekanntgegeben. Welche deutschen Konzerne sind aktuell am wertvollsten?

(Foto: Getty)
(Foto: Getty)

Die vorderen Ränge werden nach wie vor von den Klassikern in Beschlag genommen: SAP, Siemens und Allianz machen die Top 3 unter sich aus. Mit einem Wert von über 100 Milliarden Euro ist SAP das einzige Unternehmen, das es schafft, die 100er-Marke zu knacken. Die Konkurrenten aus München müssen sich mit 93 Milliarden und 84 Milliarden geschlagen geben. Die Gewinner des DAX-Rankings konnten sich sogar allesamt verbessern: Für SAP ging es um 0,89 Prozent nach vorne, Siemens kommt immer noch auf 0,43 Prozent und Siemens schafft noch bessere 0,75 Prozent. Die großen Abräumer sind sie damit aber nicht – diese Medaille geht an einen anderen Konzern.

(Foto: Statista)
(Foto: Statista)

Auch im weiteren Verlauf der Top 30 finden sich größtenteils alte Bekannte – mit einer Ausnahme: Wirecard. Mit einem Plus von 2,71 Prozent (oder 4,95 Punkten) ist die Online-Bezahlfirma der größte Gewinner. Kein anderer Konzern kann auch nur ansatzweise an diese Werte anknüpfen. Der zweitgrößte Zuwachs geht an Infineon mit gerade einmal 1,94 Prozent.
Wo es Gewinner gibt, muss es natürlich auch Verlierer geben. Der größte Verlierer ist nicht einmal mehr in den ersten 30 Konzernen vertreten. Die Commerzbank ist raus und nicht mehr in der DAX 30 Marktkapitalisierung vertreten. Ist ein Comeback da überhaupt noch möglich? Wenn man Gerüchten und Expertenmeinungen Glauben schenken darf, ja. Die Deutsche Bank und die Commerzbank erwägen wohl eine Zusammenlegung, die auch die Bundesregierung befürworten würde. Sollte es dazu kommen, stünden die Chancen gut, dass die Commerzbank schon bald wieder vertreten ist.
Doch auch unter den Platzierten gibt es einige Verlierer. Die Deutsche Post muss ein Prozente-Minus von 1,11 Prozent verkraften, BWM verliert sogar 1,28 Prozent. Am härtesten hat es jedoch die Lufthansa getroffen. 10 Milliarden Euro ist der Transportdienstleister noch wert, obwohl das Unternehmen 3,99 Prozent verloren hat.