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Credit-Suisse-CEO deutet mögliche Asset-Management-Abspaltung an

Marion Halftermeyer, Rishaad Salamat und Patrick Winters
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Nach dem Zusammenbruch von Greensill Capital erwägt Credit-Suisse-CEO Thomas Gottstein eine Abspaltung der Vermögensverwaltung vom Rest der Bank. Um den Reputationsverlust im Zusammenhang mit dem Greensill-Skandal in Grenzen zu halten, hatte die Bank bereits den Chef der Sparte ersetzt und die direkte Leitung der Vermögensverwaltung aus dem Wealth Management herausgelöst.

Die Vermögensverwaltung zu einer unabhängigen Sparte zu machen sei “potenziell Teil des Plans”, sagte Gottstein am Sonntag im Bloomberg-TV-Interview. “Die Einbettung in eine Holdinggesellschaft könnte etwas sein, das wir machen”, sagte Gottstein. Für Credit Suisse sei die Greensill-Affäre hauptsächlich ein Problem des Vermögensverwaltungsbereichs.

Die Krise um zusammen mit Greensill verwaltete Lieferkettenfinanzierungs-Fonds im Volumen von 10 Milliarden Dollar (8,4 Milliarden Euro) ist die schlimmste für die Schweizer Großbank seit dem Überwachungsskandal um den ehemaligen Topmanager Iqbal Khan vor einem Jahr. Anleger drohen Credit Suisse mit Klagen, es drohen finanzielle Einbußen und Untersuchungen der Aufsichtsbehörden.

“Natürlich ist Greensill eine Störung und etwas, das wir jetzt aufarbeiten, aber die operativen Ergebnisse der ersten beiden Monate zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, sagte Gottstein im Vorfeld der von der Bank ausgerichteten Asian Investment Conference. Über Ergebnisse der internen Untersuchungen wollte der Konzernchef noch nicht reden, dafür sei es noch zu früh.

Trotz der Turbulenzen hatte die Bank den besten Start ins Jahr seit einem Jahrzehnt. Die Erträge der Wertpapiersparte lagen per Februar um mehr als 50% über dem Vorjahreszeitraum.

Überschrift des Artikels im Original:Credit Suisse CEO Signals Potential Spinoff of Asset Management

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