Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.150,03
    +17,18 (+0,11%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.178,01
    +4,03 (+0,10%)
     
  • Dow Jones 30

    33.978,08
    +28,67 (+0,08%)
     
  • Gold

    1.927,60
    -2,40 (-0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,0874
    -0,0018 (-0,16%)
     
  • BTC-EUR

    21.134,10
    -67,57 (-0,32%)
     
  • CMC Crypto 200

    526,66
    +9,65 (+1,87%)
     
  • Öl (Brent)

    79,38
    -1,63 (-2,01%)
     
  • MDAX

    29.075,86
    +285,46 (+0,99%)
     
  • TecDAX

    3.203,45
    -0,19 (-0,01%)
     
  • SDAX

    13.303,15
    +69,75 (+0,53%)
     
  • Nikkei 225

    27.382,56
    +19,81 (+0,07%)
     
  • FTSE 100

    7.765,15
    +4,04 (+0,05%)
     
  • CAC 40

    7.097,21
    +1,22 (+0,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.621,71
    +109,30 (+0,95%)
     

Corona-Variante XBB.1.5 mit hohem Anteil an Neuinfektionen in USA

ATLANTA (dpa-AFX) -In den USA geht ein beträchtlicher Teil der neuen Corona-Infektionen auf die erst seit kurzem bekannte Variante XBB.1.5 zurück. So schätzt die US-Gesundheitsbehörde CDC, dass in der Woche vor dem Jahreswechsel hinter rund 40,5 Prozent aller Neuansteckungen XBB.1.5 steckte. Die Variante könnte laut CDC leichter übertragbar sein. "Wir beobachten XBB.1.5 seit Mitte November, und ihre Häufigkeit hat sich ungefähr jede Woche verdoppelt", erklärte Richard Neher, Leiter der Forschungsgruppe Evolution von Viren und Bakterien am Biozentrum der Universität Basel, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Variante zeichne sich durch die Mutation F486P im sogenannten Spikeprotein aus. Das ist der Teil des Virus, mit dem es an menschliche Zellen bindet. "Diese Mutation verbessert möglicherweise die Bindung an den Rezeptor ACE2 auf menschlichen Zellen. Was genau dies bedeutet, ist aber nicht klar", betonte Neher. Ihm seien keine Hinweise bekannt, dass XBB.1.5 zu schwereren Krankheitsverläufen führe. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb zu den US-Zahlen auf Twitter: "Das muss man beobachten."

Im jüngsten Corona-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts wird die Variante XBB.1.5, die mit der Omikron-Subvariante BA.2 verwandt ist, nicht erwähnt. Allerdings erschien der Bericht bereits am 22. Dezember.