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Federer macht sich keine Illusionen

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Federer macht sich keine Illusionen
Federer macht sich keine Illusionen

Roger Federer wollte sich den Laver Cup dann doch nicht entgehen lassen. Schließlich ist dieser Kontinentalkampf im Tennis zwischen Europa und dem Rest der Welt ja sein ganz persönliches Projekt.

Er hat es ins Leben gerufen und ihm auch den Namen gegeben, den seines großen Vorbilds Rod Laver.

Federer überrascht mit Aufritt bei Laver Cup

Also flog er nach Boston, auch wenn er zuvor gar nicht sicher gewesen sei, ob er „es schaffen würde mit den Krücken“, wie er am Rande des Wettkampfs im Interview mit Ex-Profi Jim Courier verriet.

Trotz der einseitigen Angelegenheit – Europa gewann mit Alexander Zverev mit 14:1 – sei die Stimmung fantastisch gewesen.

Er selbst fühle sich mittlerweile wieder glücklich, sagte der Schweizer. Denn „das Schlimmste ist hinter mir“. Damit meint er die dritte Operation Knie-Operation in eineinhalb Jahren, zu der er sich nur schwer habe durchringen können.

Doch auch vor ihm steht noch eine schwere Zeit. Er wolle nichts überstürzen, sagt der 40-Jährige.

Federer: „Erst muss richtig laufen können“

„Erst muss ich wieder richtig laufen können, dann richtig rennen und dann mich seitlich bewegen. Danach muss ich an der Geschmeidigkeit arbeiten“, nennt er nur einen äußerst groben Zeitplan seiner Reha.

Einen genauen Comeback-Termin? Den könne er beim besten Willen nicht benennen.

„Bis ich wieder Tennis spielen kann, werden noch einige Monate vergehen. Und dann, irgendwann nächstes Jahr, sehen wir weiter“, sagt Federer. Ein Start bei den Australian Open ist ausgeschlossen.#

Und danach? Wimbledon, US Open? Federer weiß, dass es in seinem Alter und bei seiner mittlerweile doch recht langen Verletzungshistorie unmöglich geworden ist, feste sportliche Zukunftspläne zu schmieden.

Zum Schluss aber lässt er sich dann doch etwas Konkretes entlocken. Beim Laver Cup 2022 in London will er als Spieler wieder dabei sein. Bis dahin ist es ja noch ein knappes Jahr.

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