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China stützt Immobilienmarkt durch Erleichterungen bei der Finanzierung

PEKING (dpa-AFX) -China hat Maßnahmen zur Stützung des teils schwer angeschlagenen Immobilienmarkts des Landes ergriffen. Künftig erhalten Immobilien-Entwickler die Möglichkeit, bei der Finanzierung ihrer Bauprojekte mehr Geld aus Vorverkäufen zu nutzen, wie aus einer Mitteilung der chinesischen Banken- und Versicherungsaufsicht vom Montag hervorgeht. Demnach könne auf bis zu 30 Prozent der Mittel zugegriffen werden, wenn dies durch Bankgarantien abgesichert werde.

Zuvor hatten Medien bereits über ein umfangreiches Hilfsprogramm zur Stützung des angeschlagenen Immobilienmarktes berichtet, und sich dabei auf informierte Kreise berufen. Dabei soll es sich um ein Bündel an Maßnahmen handeln, das die Liquiditätsprobleme der Immobilienentwickler angehen soll, etwa durch Kreditverlängerungen. Gleichzeitig sollen demnach aber auch Anzahlungsanforderungen für Haus- und Wohnungskäufer aufgeweicht werden.

Chinas Immobiliensektor steckt länger in einer schweren Krise, zu deren Symbol im vergangenen Jahr Evergrande wurde, das wohl am höchsten verschuldete Immobilienunternehmen der Welt. In dem Land stehen schon lange Millionen Wohnungen leer, Geisterstädte waren im Bauboom entstanden. Die Immobilienkrise wirkt sich auch auf andere Wirtschaftsbereiche aus, sinkt doch die Nachfrage etwa nach Stahl und Beton. Zudem verloren viele Menschen ihre Arbeit.