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Chef des Welternährungsprogramms kommt für Nobelpreis nicht nach Oslo

·Lesedauer: 1 Min.

OSLO (dpa-AFX) - Der Leiter des Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, wird für die Übergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises nicht wie geplant nach Norwegen reisen. Der Besuch des WFP-Chefs im Dezember werde wegen der jüngsten Coronavirus-Entwicklungen in Oslo verschoben, teilte das norwegische Nobelkomitee am Mittwoch mit. Aufgrund der momentanen Corona-Beschränkungen in der norwegischen Hauptstadt sei es nicht möglich, die Zeremonie oder andere Teile des üblichen Programms des Friedensnobelpreisträgers auf angemessene Weise zu bewältigen. Es werde nun nach Möglichkeiten gesucht, das Welternährungsprogramm auf einer digitalen Preiszeremonie zu ehren.

Erst vor gut einer Woche war in Norwegen grünes Licht dafür gegeben worden, die Delegation der UN-Organisation von der im Land geltenden Quarantänepflicht bei der Einreise auszunehmen. In Oslo haben sich zuletzt jedoch die Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemehrt. Die norwegische Regierung befürchtet, dass sich die höheren Corona-Zahlen in der Hauptstadt auch auf andere Landesteile übertragen könnten. Bislang ist Norwegen im europäischen Vergleich aber relativ gut durch die Corona-Krise gekommen.

Das norwegische Nobelkomitee hatte am 9. Oktober verkündet, dass der diesjährige Friedensnobelpreis an das Welternährungsprogramm geht. Die UN-Organisation wird damit unter anderem für ihre Bemühungen im Kampf gegen den Hunger sowie ihren Beitrag zur Verbesserung der Friedensbedingungen in Konfliktgebieten ausgezeichnet. Überreicht wird der Preis am 10. Dezember in Oslo.