Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.544,39
    -96,08 (-0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.089,30
    -27,47 (-0,67%)
     
  • Dow Jones 30

    34.935,47
    -149,06 (-0,42%)
     
  • Gold

    1.812,50
    -18,70 (-1,02%)
     
  • EUR/USD

    1,1872
    -0,0024 (-0,20%)
     
  • BTC-EUR

    35.633,18
    +203,21 (+0,57%)
     
  • CMC Crypto 200

    955,03
    +5,13 (+0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    73,81
    +0,19 (+0,26%)
     
  • MDAX

    35.146,91
    -126,01 (-0,36%)
     
  • TecDAX

    3.681,37
    +1,63 (+0,04%)
     
  • SDAX

    16.531,16
    -34,57 (-0,21%)
     
  • Nikkei 225

    27.283,59
    -498,83 (-1,80%)
     
  • FTSE 100

    7.032,30
    -46,12 (-0,65%)
     
  • CAC 40

    6.612,76
    -21,01 (-0,32%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.672,68
    -105,59 (-0,71%)
     

Bundesregierung will Soforthilfe für Hochwasseropfer beschließen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Eine Woche nach Beginn der Hochwasserkatastrophe will die Bundesregierung an diesem Mittwoch millionenschwere Soforthilfen auf den Weg bringen. Damit sollen die schlimmsten Schäden an Gebäuden und kommunaler Infrastruktur beseitigt und besondere Notlagen überbrückt werden. Insgesamt geht es um etwa 400 Millionen Euro, die je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen werden sollen. Außerdem ist ein milliardenschwerer Aufbaufonds geplant. Über dessen Höhe soll erst entschieden werden, wenn das Ausmaß der Schäden genauer absehbar ist.

Die Katastrophe mit inzwischen mehr als 170 Todesopfern ist am Mittwoch zum ersten Mal Thema im Bundeskabinett. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagten den Flutopfern bereits unbürokratische Hilfen zu. "Ich hoffe, dass das eine Sache von Tagen ist", sagte Merkel am Dienstag bei einem Besuch im stark zerstörten Bad Münstereifel. Finanzminister Scholz versprach in der "Rheinischen Post": "Der Bund wird alles tun, um alle Betroffenen schnell und möglichst unbürokratisch zu unterstützen."

Nordrhein-Westfalen wird nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der Bund habe zugesagt, die Landeshilfe zu verdoppeln, sagte der CDU/CSU-Kanzlerkandidat am Dienstagabend im ZDF-"heute journal". Manche Kommunen hätten bereits mit der Auszahlung von Bargeld begonnen. Zuvor schon hatte Rheinland-Pfalz Soforthilfen bis zu 3500 Euro pro Haushalt beschlossen. Bayern will 50 Millionen Euro für Hochwasseropfer im Freistaat bereitstellen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.