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Bundesregierung: Wandel bedroht Entwicklung ländlicher Regionen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Eine mancherorts stark schrumpfende Bevölkerung bedroht die Entwicklung ländlicher Regionen in Deutschland. Experten prognostizieren besonders in einigen ostdeutschen Gebieten bis zum Jahr 2040 einen Bevölkerungsrückgang von bis zu 26 Prozent. Durch den Mangel an jungen Erwerbsfähigen stünden ländliche Räume langfristig vor großen Herausforderungen auf dem Arbeits- und Fachkräftemarkt, heißt es im Entwurf einer Stellungnahme der Bundesregierung zum Raumordnungsbericht 2021, den das Kabinett an diesem Mittwoch verabschiedete.

Die Einwohnerzahl in Ballungsräumen werde dagegen "teilweise um bis zu zehn Prozent" steigen, prognostiziert das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in dem Bericht. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Das Bundesinstitut kommt zu dem Schluss, dass die Chancen für eine gute wirtschaftliche Entwicklung bundesweit ungleich verteilt sind. Insbesondere die Digitalisierung und die fortschreitende Globalisierung wirkten sich negativ auf Handlungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Regionen aus. Von den 18 im Jahr 2016 definierten Regionen "mit besonderem Handlungsbedarf" stehen laut Bericht mittlerweile nur noch sieben auf der Liste - während gleichzeitig elf neue Regionen hinzugekommen sind.

Positive Entwicklungen würden hier unter anderem durch einen schleppenden Breitbandausbau gehemmt. "Für viele Betriebe in ländlichen Regionen ist die unzureichende digitale Anbindung ein gravierender Wettbewerbsnachteil", heißt es in dem Bericht.

Das Bonner Bundesinstitut informiert das Innenministerium in seinen Berichten regelmäßig über die Situation und Entwicklung der Städte und Regionen in Deutschland. Das soll helfen, alle Gebiete zukunftsfähig zu gestalten und ausgeglichene soziale, infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle Verhältnisse zu schaffen.

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