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Bundesregierung rät von Reisen nach Kasachstan ab

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BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung rät von Reisen in die von schweren Unruhen erschütterte Republik Kasachstan in Zentralasien ab. Das Auswärtige Amt teilte am Donnerstag darüber hinaus mit, dass das deutsche Generalkonsulat in der Wirtschaftsmetropole Almaty im Südosten des Landes bis auf Weiteres geschlossen bleibe. Eine konsularische Betreuung sei nur über die Botschaft in der Hauptstadt Nur-Sultan (früher: Astana) möglich.

Das autoritär geführte Land erlebt seit Tagen beispiellose Proteste. Auslöser war Unmut über deutlich gestiegene Treibstoffpreise an den Tankstellen der öl- und gasreichen Ex-Sowjetrepublik mit mehr als 18 Millionen Einwohnern. Als Reaktion auf die teils gewaltsamen Proteste entließ Präsident Kassym-Jomart Tokajew die Regierung. Ein von Russland geführtes Militärbündnis entsandte unterdessen erste Soldaten.

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