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Deutsche Banken haben ‘relativ geringe’ Evergrande-Forderungen

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die direkten Forderungen deutscher Banken, Versicherer und Fonds gegenüber dem angeschlagenen chinesischen Immobilienentwickler China Evergrande Group und anderen chinesischen Kreditnehmern und Wertpapieremittenten sind vergleichsweise gering. Das stellte die Bundesbank in ihrem am Donnerstag veröffentlichen BeriBericht zur Finanzstabilitätcht zur Finanzstabilität klar.

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Evergrande war im September in den Fokus der globalen Finanzmärkte gerückt. Das Unternehmen ist hoch verschuldet und hat Probleme, Forderungen von Banken, Zulieferern und Anleihegläubigern fristgerecht zu bedienen.

Die direkten finanziellen Verflechtungen anderer europäischer Banken scheinen laut Bundesbank ebenfalls überschaubar zu sein – mit Ausnahme von Banken aus dem Vereinigten Königreich und der Schweiz. Indirekte Effekte könnten daher etwa aus der Vernetzung deutscher Finanzintermediäre mit Kreditinstituten beider Länder resultieren, hieß es in dem Bericht weiter.

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie warnte die Bundesbank die deutschen Banken davor, die geringen Kreditausfälle während der letzten beiden Jahre als Richtschnur für die Zukunft zu sehen. Es sei die staatliche Unterstützung von Unternehmen und Haushalten während der Gesundheitskrise gewesen, die dem Finanzsystem Verluste erspart habe. Eine ernsthafte Prüfung sei den Banken dadurch erspart geblieben.

“In der Pandemie ist der Zusammenhang zwischen der makroökonomischen Lage und Kreditrisiken lockerer geworden”, schreibt die Bundesbank. “In künftigen Rezessionen könnten Kreditrisiken allerdings stärker steigen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre sollten daher nicht in die Zukunft fortgeschrieben werden.”

Überschrift des Artikels im Original:

Bundesbank Tells Banks Low Business Failures No Guide For Future

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