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Bulgarien: Gas-Stopp für Russland eine politische Waffe

SOFIA (dpa-AFX) - Nach einem vom russischen Energiekonzern Gazprom <US3682872078> verhängten Stopp der Gaslieferungen für Bulgarien hat das EU-Land Russland beschuldigt, Erdgas als politische und wirtschaftliche Waffe zu missbrauchen. "Bulgarien wird keine Verhandlungen unter Druck führen", sagte Energieminister Aleksandar Nikolow am Mittwoch in Sofia.

Die Gasversorgung wichtiger Abnehmer sei für mindestens einen Monat gesichert, sagte Nikolow. Auf ein Expertentreffen am Mittwoch sollen konkrete weitere Schritte erörtert werden. "Bulgarien ist ein langjähriger loyaler Partner gemäß des existierenden Vertrags, in dem Zahlungen in Dollar vorgesehen sind", betonte Energieminister Nikolow.

Bulgarien sollte ab Mittwoch kein Erdgas aus Russland mehr erhalten, die Lieferungen liefen aber nach den Worten des Energieministers am Morgen weiter. Es wurde erwartet, das sie im Laufe des Tages eingestellt würden. Russland stellte wie angekündigt seine Erdgaslieferungen an Polen am Mittwochmorgen ein.

Das ärmste EU-Land hängt gut 15 Jahren nach seinem EU-Beitritt noch immer fast komplett von russischen Erdgaslieferungen ab. Ein Anschluss an das Gasnetz des benachbarten Griechenland soll im Juni fertig sein. Dadurch will das EU-Land seine Lieferquellen für Gas diversifizieren und Gas auch aus anderen Ländern beziehen.

Bulgariens Ministerpräsident Kiril Petkow wollte mit einer Regierungsdelegation am Mittwoch nach Kiew reisen. Nach ihrer Rückkehr soll die Koalitionsregierung in Sofia über mögliche Waffenlieferungen an die Ukraine entscheiden.

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