Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 1 Minuten
  • Nikkei 225

    26.437,84
    +140,98 (+0,54%)
     
  • Dow Jones 30

    29.872,47
    -173,77 (-0,58%)
     
  • BTC-EUR

    15.075,03
    -737,54 (-4,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    350,03
    -20,49 (-5,53%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.094,40
    +57,62 (+0,48%)
     
  • S&P 500

    3.629,65
    -5,76 (-0,16%)
     

Bulgarien: Coronainfizierter Regierungschef Borissow im guten Zustand

·Lesedauer: 1 Min.

SOFIA (dpa-AFX) - Der Gesundheitszustand des coronainfizierten bulgarischen Regierungschefs Boiko Borissow ist amtlichen Angaben zufolge gut. "Borissow führt seine Amtsgeschäfte weiter", sagte Vizeregierungschef und Verteidigungsminister Krassimir Karakatschanow am Montag. Er habe mit Borissow am Sonntagabend SMS ausgetauscht, Borissow gehe es gut, sagte Karakatschanow.

Borissow hatte am Sonntag auf Facebook mitgeteilt, dass er positiv auf das Corornavirus getestet worden sei. Er beklagte ein "allgemeines Unwohlsein".

Der Chef des Notfallkrankenhauses in Sofia, Assen Baltow, bestätigte, Borissow sei "in gutem Allgemeinszustand". Der 61-Jährige werde zuhause behandelt. Er stehe unter ständiger Beobachtung von Ärzten des Militärkrankenhauses in Sofia. Erst am Samstag war Borissows Quarantäne wegen Kontakten zu einem coronainfizierten Vizeminister nach zwei negativen Tests aufgehoben worden.

In Bulgarien steigen die Corona-Fallzahlen ebenso wie in anderen Balkanstaaten schnell. Bis Montag sind in dem EU-Land bei einer Bevölkerung von 6,9 Millionen Menschen aktuell 18 441 mit dem Coronavirus infiziert. Ihre Zahl übertraf erstmals seit Monaten die Zahl der Genesenen, die aktuell bei 18 354 liegt. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich in Bulgarien insgesamt 37 889 Menschen angesteckt, 1094 Infizierte starben.

Um das Gesundheitssystem des ärmsten EU-Landes nicht zu überfordern, gilt seit 22. Oktober Maskenpflicht auch im Freien, wenn kein Corona-Abstand möglich ist. Regional, wie etwa im Hotspot Sofia, wurden auch in anderen Gemeinden Nachtlokale geschlossen. Die Regierung will mit Rücksicht auf die Wirtschaft einen zweiten Lockdown wie im März und April vermeiden.