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Britisches Militär beginnt Einsatz in Kraftstoffkrise

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - In Großbritannien kommt bei der Bewältigung der seit Tagen anhaltenden Kraftstoffkrise von diesem Montag an das Militär zum Einsatz. Etwa 200 Militärangehörige - darunter 100 Lastwagenfahrer - sollen helfen, die Nachschubschwierigkeiten an Tankstellen in den Griff zu bekommen.

Autofahrer in Großbritannien haben derzeit teilweise große Schwierigkeiten, an Benzin oder Diesel zu kommen, weil es nicht genügend Lastwagenfahrer gibt. Vor den Tankstellen bilden sich lange Schlangen, an vielen ist auch gar nichts mehr zu bekommen. Besonders in London und im Südosten des Landes ist die Lage angespannt. In Schottland sowie im Norden Englands sei die Krise so gut wie vorüber, berichtete die BBC am Sonntag unter Berufung auf den Tankstellenverband Petrol Retailers Association.

Wegen des EU-Austritts (Brexit) haben viele Trucker das Land verlassen und sind auf den europäischen Kontinent zurückgekehrt. Zudem hat die Pandemie zu einem Rückstau bei Fahrprüfungen geführt. Insgesamt fehlen in Großbritannien derzeit schätzungsweise 100 000 Lastwagenfahrer.

Trotz der Engpässe lehnt der britische Premier Boris Johnson eine Lockerung der seit dem Brexit für EU-Arbeitnehmer verschärften Einwanderungsregeln ab. Abgesehen von zeitlich befristeten Programmen zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte soll auf Zuwanderung möglichst verzichtet werden. Johnson erhofft sich davon einen Schub für Gehälter und Produktivität in Großbritannien. Er gestand jedoch ein, dass die Engpässe, die auch in Supermärkten zu spüren sind, bis Weihnachten andauern könnten.

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