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Brandenburgs Wirtschaftsminister: "Ich hätte mir gewünscht, dass Tesla die Sorgen der Bevölkerung ernster nimmt"

·Lesedauer: 2 Min.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD).
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD).

Der Bau der Tesla-Fabrik in Brandenburg steht unter viel Beobachtung. Immer wieder wird das Unternehmen, Tesla-Chef Elon Musk und vor allem dem Wasserverbrauch der geplanten Fabrik kritisiert. Das Unterfangen im brandenburgischen Grünheide kurz vor Berlin polarisiert.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) zeigt Verständnis für die Sorgen der Bevölkerung und nimmt dabei auch den US-Autobauer in die Verantwortung. "Ich hätte mir gewünscht, dass Tesla die Sorgen der Bevölkerung ernster nimmt. Da mangelt es mitunter etwas an Empathie. Ich kann jedem Unternehmen mit ähnlichen Plänen nur raten, diese mit größerer Geduld zu erklären", so der SPD-Politiker im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ).

Im Juni beantragte Tesla auch den Bau einer Batteriezellenanfertigung auf dem Gelände. Umweltverbände und Anwohner fürchten, dass sich dadurch die Wassersituation vor Ort weiter verschärfen könnte. Das Landesumweltamt hat nun einen neuen Erörterungstermin am 23. September angekündigt. Dort sollen dann die über 800 Einwände von Bewohnern und Umweltorganisationen diskutiert werden. Zuvor beantragten die Umweltverbände NABU, BUND, Grüne Liga und NaturFreunde einen neuen Erörterungstermin, wie Business Insider bereits berichtete.

Die Einwände der Umweltverbände stoßen indessen beim Autobauer aus Kalifornien auf Unverständnis. Das machte Musk auch erst kürzlich bei einem Besuch der Fabrik im August deutlich. Auf die Frage nach der Wassersituation antwortete der US-Milliardär: „Sieht das hier aus wie eine Wüste?“

Auch die Kommunikation zwischen dem Tesla-Chef und der brandenburgischen Landesregierung gestaltet sich mitunter als schwierig. "Wann Elon Musk nach Deutschland kommt, erfahre ich genauso kurzfristig wie alle anderen: indem ich auf Twitter die Route seines Privatjets verfolge", wird Steinbach in der "FAZ" zitiert. Gleichzeitig nimmt er auch den Elektroautohersteller in Schutz: "Ich würde mich freuen, wenn alle Beteiligten mal zur Kenntnis nehmen würden, dass sich der Wasserbedarf durch die Batteriezellenfabrik nicht erhöht hat."

Nach der Kritik an dem örtlichen Wasserverbrauch hat Tesla im vergangenen Jahr nämlich auch die Baupläne überarbeitet und somit den Wasserbedarf gesenkt. Das Genehmigungsverfahren musste daraufhin neu gestartet werden. Trotz des laufenden Verfahrens ist bereits ein großer Teil der Fabrik errichtet. Dass dies möglich war, hängt mit vorläufigen Einzelgenehmigungen zusammen, die vom Landesumweltamt an Tesla erteilt wurden.

kh

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