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Branchenexperte: Chipmangel macht Autos für Kunden teurer

·Lesedauer: 1 Min.

DUISBURG (dpa-AFX) - Der Chipmangel trifft nicht nur die Autoindustrie, sondern macht sich auch im Geldbeutel der Neuwagenkäufer bemerkbar. Weil weniger Autos produziert werden und auf den Markt kommen, gibt es auch weniger Rabatt, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sagt. Ein typischer Neuwagen sei im August und September für den Verbraucher um insgesamt 360 Euro teurer geworden.

Dudenhöffer erwartet, dass die aktuelle Entwicklung anhält. "Auch in den nächsten Monaten müssen Neuwagenkäufer mit sinkenden Rabatten rechnen", sagt er. Hintergrund sei der anhaltende Halbleitermangel, der bis Mitte nächsten Jahres die Zahl der auf den Markt kommenden Autos beschränken werde.

Für die Berechnung des aktuellen Preisanstiegs geht Dudenhöffer von einem durchschnittlichen Neuwagen aus, für den der Käufer 36 500 Euro zahle. In die Berechnung fließen auch staatliche Förderung, Eigenzulassungen von Hersteller und Handel sowie die Preise und Angebotsdichte bei Auto-Abos mit ein.

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