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Boom in der Chipbranche: ASML erhöht erneut Umsatzprognose

·Lesedauer: 4 Min.
Das Geschäft von ASML boomt aufgrund der Knappheit an Halbleitern.
Das Geschäft von ASML boomt aufgrund der Knappheit an Halbleitern.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der niederländische Chipausrüster ASML hat seine Umsatzprognose für 2021 erneut erhöht und einen neuen Aktienrückkauf angekündigt. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund ein Fünftel auf gut vier Milliarden Euro. Der Gewinn sei um 38 Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro nach oben geschnellt, so der Konzern. Vorstandschef Peter Wennink sagte, „die Nachfrage bleibt über alle Marktsegmente und unser gesamtes Produktportfolio hoch“ und hob deshalb die Prognose zum zweiten Mal in diesem Jahr an. Er nannte ein erwartetes Umsatzwachstum von rund 35 Prozent im Jahr 2021, zuvor war die Rede von 30 Prozent.

Der Grund für den Boom ist die Knappheit an Halbleitern. Das Unternehmen sagte, die Nachfrage bleibt stark. Der Aktienkurs von ASML ist seit Jahresbeginn bereits um mehr als 40 Prozent gestiegen. Die Marktbewertung von ASML liegt auf einem Rekordhoch von mehr als 240 Milliarden Euro. [Mehr bei Handelsblatt und Reuters]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Profisportlerinnen werden deutlich schlechter bezahlt als männliche Sportler und finden dazu schwerer Sponsoren. Eine Ungerechtigkeit, der das frisch gegründete Startup Equalchamps entgegenwirken möchte. Die zwei Gründerinnen aus Lüneburg - Laura Elbers und Lina Soffner - wollen sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Ihr Startup, das sie erst Anfang Juli gründeten, soll Sportlerinnen mit Sponsoren auf einer Plattform zusammenbringen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Der Ethereum-Preis ist nach oben geklettert, nachdem Elon Musk bestätigt hat, dass er die Kryptowährung besitzt. Der CEO von Tesla und SpaceX machte den Kommentar auf der B-Word-Konferenz, eine virtuelle Podiumsdiskussion, die vom Crypto Council for Innovation veranstaltet wird. Musk wiederholte auch seine Unterstützung für Kryptowährungen im Allgemeinen, trotz potenzieller Umweltrisiken. Er sagte, Tesla wird „höchstwahrscheinlich“ wieder Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, sobald die Mining-Rate für die Kryptowährung 50 Prozent der erneuerbaren Energien erreicht. [Mehr bei Bloomberg, CNBC und Techcrunch]

Microsoft übernimmt Cloudknox, ein Start-up aus Kalifornien, dessen Software Unternehmen hilft, den Zugriff auf ihre Cloud-Ressourcen zu reduzieren. Einzelheiten des Deals wurden nicht bekannt gegeben. Damit geht Microsoft einen weiteren Schritt, um sein Cybersicherheitsgeschäft auszubauen, und Windows und seine anderen Produkte sicher zu halten. Im Januar gab Microsoft bekannt, dass es im letzten Jahr mehr als zehn Milliarden US-Dollar an Umsätzen im Bereich Cybersicherheit erwirtschaftet hatte, mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. [Mehr bei CNBC]

Ford und sein Partner für autonomes Fahren, Argo AI, wollen noch in diesem Jahr vollautonome Fahrzeuge auf den Markt bringen. Ein autonomer Dienst soll in Miami starten, dabei soll vorerst noch ein Sicherheitsfahrer mit an Bord sein. Ford wird die Fahrzeugflotte produzieren und Argo die autonome Technologie stellen. In den kommenden fünf Jahren sollen dann mindestens 1000 autonome Fahrzeuge in mehreren Märkten unterwegs sein. Im Zuge des Deals mit Ford und Argo Al erhält Lyft eine 2,5 Prozent-Beteiligung an Argo. Diese hat einen Wert von etwa 181 Millionen US-Dollar, basierend auf der Bewertung von Argo von 7,25 Milliarden Dollar vor einem Jahr. [Mehr bei Axios und Reuters]

Virtually Human Studio, das Startup hinter dem digitalen Pferderenndienst Zed Run, hat 20 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln aufgebracht. Dies zeigt den Appetit der Investoren auf Unternehmen, die die Schnittstelle zwischen Unterhaltung, Spielen und dem sogenannten nicht-fungiblen Token-Sektor erkunden. Die Finanzierungsrunde der Serie A wurde von TCG Capital Management geleitet, daran beteiligt waren auch Andreessen Horowitz und Red Beard Ventures. Zed Run ermöglicht es Benutzern, virtuelle Pferde zu kaufen, zu verkaufen und zu züchten und sie in einem Videospiel-Stil gegen andere Pferde antreten zu lassen. Die Pferde werden mit digitaler Währung gekauft, der Preis liegt zwischen 130 und 45.000 US-Dollar. [Mehr bei Wall Street Journal und Axios]

Clubhouse, die Audio-App, hebt ihre Beitrittsbeschränkung auf. Bisher musste man von einem Nutzer eingeladen werden, um die App zu benutzen. In der Hochphase der Pandemie entwickelte sich ein Hype rund um die Anwendung, bei der man Live-Gesprächen zuhören und sich auch aktiv an Diskussionen beteiligen kann. Dieser hat inzwischen laut Experten nachgelassen. Clubhouse selbst sagt, seit dem Start der Android-Version im Mai habe es zehn Millionen mehr Nutzer. Deshalb ist die App überzeugt davon, gegen die Konkurrenz bestehen zu können. Facebook und Twitter bieten inzwischen ebenfalls Talk-Apps mit ähnlichen Konzepten an. [Mehr bei Handelsblatt]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Digitale Startups sammeln oft schon kurz nach der Gründung mehrere Millionen von Investoren ein. Warum brauchen junge Digitalunternehmen so viel Geld? [Mehr bei Gründerszene+]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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