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Boeing-Auslieferungen und US-Dollar treiben Safran an

PARIS (dpa-AFX) - Die Erholung der Produktion von Boeings <US0970231058> Mittelstreckenjet 737 Max hat dem Triebwerksbauer Safran <FR0000073272> im ersten Halbjahr einen deutlichen Umsatzschub beschert. Weil außerdem der US-Dollar im Verhältnis zum Euro an Stärke gewonnen hat, rechnet Safran-Chef Olivier Andriès für das laufende Jahr jetzt mit mehr Umsatz als zuletzt. Der Erlös dürfte nun 18,2 bis 18,4 Milliarden Euro erreichen, teilte das französische Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Das sind jeweils 200 Millionen Euro mehr als zuletzt erwartet. Vom Umsatz sollen weiterhin rund 13 Prozent als bereinigter operativer Gewinn übrigbleiben.

In den ersten sechs Monaten legten die Triebwerksauslieferungen im Jahresvergleich von 448 auf 492 Exemplare zu. Der Löwenanteil entfiel auf das Leap-Triebwerk, das bei Boeings Mittelstreckenjet 737 Max und etwa jedem zweiten Jet aus Airbus' <NL0000235190> Modellfamilie A320neo zum Einsatz kommt. Safran baut die Antriebe in dem Gemeinschaftsunternehmen CFM, das zur anderen Hälfte dem US-Konzern General Electric <US3696041033> gehört. Andriès berichtete von Engpässen in der Lieferkette. Safran arbeite hart daran, die Produktionsraten zu erhöhen. Airbus hatte zuletzt sein Ziel für die Flugzeugauslieferungen in diesem Jahr gekappt und fehlende Triebwerke als einen wichtigen Grund genannt.

Safrans Umsatz legte im ersten Halbjahr um fast ein Viertel auf knapp 8,6 Milliarden Euro zu. Der bereinigte operative Gewinn sprang um 59 Prozent auf gut eine Milliarde Euro in die Höhe. Der auf die Safran-Aktionäre entfallende Überschuss verdoppelte sich auf 536 Millionen Euro.

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