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„Big Short“-Investor Michael Burry wettete im letzten Quartal gegen Apple – und baute Anteile an Alphabet und Meta auf

Michael Burry besitzt derzeit nur Aktien von sechs Unternehmen.
Michael Burry besitzt derzeit nur Aktien von sechs Unternehmen.

Michael Burry, der Investor, von dem der Film „The Big Short“ handelt, hat im vergangenen Quartal gegen Apple gewettet und sich mit anderen Aktien eingedeckt, wie aus einem Bericht der Securities and Exchange Commission hervorgeht, der am Montag veröffentlicht wurde. Burrys Scion Asset Management hielt zum 31. März Put-Optionen gegen 206.000 Apple-Aktien. Der Aktienkurs des iPhone-Herstellers hat sich seit Anfang 2019 ungefähr vervierfacht, ist aber allein in diesem Quartal um 16 Prozent eingebrochen.

Scion besaß Ende Dezember nur sechs Aktien. Der Hedgefonds hat sich im vergangenen Quartal von all diesen Beständen mit Ausnahme von Bristol-Myers Squibb getrennt, dafür aber Aktien wie Alphabet, Meta Platforms und Discovery in sein Portfolio aufgenommen.

Die zahlreichen Käufe trugen dazu bei, den Gesamtwert der US-Aktien von Scion (ohne Optionen) um 122 Prozent auf 165 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Die größten Positionen des Fonds am 31. März waren eine Beteiligung an Bristol-Myers Squibb im Wert von 22 Millionen Dollar, Beteiligungen an Booking Holdings und Discovery im Wert von etwa 19 Millionen Dollar sowie eine Beteiligung an Alphabet im Wert von 18 Millionen Dollar.

Scion hat bisher nicht auf eine Bitte um Stellungnahme von Business Insider reagiert. 1999 hatte Michael Burry übrigens Apple noch als eine Aktie angespriesen, die Warren Buffett würdig sei – also etwa 17 Jahre, bevor der CEO von Berkshire Hathaway in das Unternehmen investierte. Berkshire zählt Apple inzwischen zur Nummer eins in seinem Aktienportfolio. Die Investorenlegende Buffett gab erst kürzlich bekannt, dass er die Position im vergangenen Quartal aufgestockt habe.

Burry ist vor allem dafür bekannt, dass er den Zusammenbruch der Immobilienblase Mitte der 2000er Jahre vorausgesagt hat. Er ebnete außerdem den Weg für die Meme-Aktien, indem er in Game Stop investierte und Briefe an den Vorstand des Videospielhändlers schrieb. In 2021 wettete er gegen Elon Musks Tesla und Cathie Woods Vorzeige-Fonds Ark Innovation.

In den vergangenen zwei Jahren hat Burry Tesla, Game Stop, Bitcoin, Dogecoin, Robinhood und den heißgelaufenen US-Immobilienmarkt als Beispiele für spekulative Überschüsse an den Finanzmärkten hervorgehoben. Im vergangenen Juni warnte der Scion-Chef vor der „größten Spekulationsblase aller Zeiten in allen Bereichen“ und sagte voraus, dass sich Kleinanleger vor dem „größten aller Crashs“ in Meme-Aktien und Kryptowährungen stürzen würden.

Burry reduzierte sein US-Aktienportfolio im dritten Quartal 2021 von mehr als 20 auf nur noch sechs Titel und verringerte den Gesamtwert (ohne Optionen) von fast 140 Millionen Dollar auf 42 Millionen Dollar. Im vierten Quartal tauschte der Scion-Chef drei seiner verbleibenden sechs Beteiligungen aus, was dazu beitrug, dass der Wert seines Portfolios Ende Dezember auf 74 Millionen Dollar anstieg.

Dieser Text wurde von Marlene Schulze aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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