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Better Life: Die Bundesnetzagentur warnt vor diesen Betrugsmaschen

Wenn auf dem Display des Festnetzes oder Smartphones eine unbekannte Nummer erscheint, siegt oft die Neugier. Man will einfach wissen, wer einen da anruft, und nimmt das Gespräch an. Die Bundesnetzagentur weiß um die aktuellen Maschen von Betrüger*innen und informiert Verbraucher*innen so schnell wie möglich.

Junge Frau geschockt mit Smartphone in der Hand
Kriminelle nutzen die Überrumpelungstaktik per Telefon, um ihre Opfer abzuzocken. (Juan Algar via Getty Images)

Für Kriminelle bieten Telefongespräche zahlreiche Möglichkeiten, um potenzielle Opfer übers Ohr zu hauen. Dazu gehören zum Beispiel unerlaubte Werbung, das Aufschwatzen von teuren Abos oder das Abgreifen von privaten Daten. Um das möglichst zu verhindern, aktualisiert die Bundesnetzagentur auf ihrer Webseite ständig ihre Warnungen bezüglich aktueller Betrugsmaschen.

Vorsichtig bei angeblichen Paypal-Nachrichten

Demnach häufen sich gerade Anrufe mit Bandansagen, die angeblich im Namen des Online-Bezahldienstes Paypal getätigt werden. Der Inhalt der Nachricht: Auf dem Paypal-Account des Gesprächspartners soll eine Zahlung veranlasst worden sein. Will man diese verhindern, solle man die Taste "1" drücken.

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Diesbezüglich warnt die Bundesnetzagentur explizit davor, persönliche Daten preiszugeben. Das Perfide: Die Rufnummern, unter denen die Verbraucher*innen kontaktiert werden, ändern sich. Manche davon seien deutsche Mobilfunknummern, die Mehrheit kämen aber aus dem Ausland. Blockieren ist entsprechend schwer. Die Bundesnetzagentur empfiehlt, entsprechende Anrufe sofort zu beenden.

Betrüger wollen Hunderte Euro für angeblich geschlossene Abos

Eine zweite Warnung betrifft Anrufe zu Gewinnspielabonnements, welche die kontaktierten Personen angeblich bereits abgeschlossen haben. Nach der Verlängerung seien 99 Euro pro Monat zu bezahlen, wobei die Anrufer*innen anbieten, zu prüfen, ob die Laufzeit von einem Jahr verkürzt werden könne. Meist kommt es dann zu einem zweiten Anruf mit dem Angebot, die 99 Euro nur noch für drei Monate bezahlen zu müssen.

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In diesen Fällen wird den meisten Menschen überhaupt keine Telefonnummer des Anrufers angezeigt. Betroffene sollen keinesfalls Geld überweisen und zwar auch dann nicht, wenn sie dies am Telefon bereits versprochen haben. Derartige Verträge müssen immer schriftlich bestätigt werden, um wirksam zu sein.

SMS fordern zur Zahlung von Zollgebühren auf

Eine weitere Masche laut Bundesnetzagentur: Verbraucher*innen erhalten SMS- oder Messenger-Nachrichten, die vermeintlich von der Deutschen Post oder DHL kommen. Darin werden sie aufgefordert, eine Zollgebühr zu bezahlen. Erst dann könne ihnen ein Paket zugestellt werden. Über einen Link gelangt man dann auf eine Phishing-Seite, auf der man seine Kreditkartendaten eingeben soll. Wer kein Paket erwartet, das tatsächlich beim Zoll landen könnte, sollte entsprechende Links grundsätzlich gar nicht erst öffnen.

Die Webseite der Bundesnetzagentur verspricht Hilfe

Neben den erwähnten Betrugsversuchen veröffentlicht die Bundesnetzagentur auch verdächtige Telefonnummern, die sie regelmäßig abschalten lässt und die öffentlich einsehbar sind. Wer befürchtet, auf Kriminelle hereingefallen zu sein, gelangt auf der Webseite über die Tastenkombination "Strg + F" auf ein Suchfeld zur Eingabe der fraglichen Nummer. Zudem gibt es dort Beschwerdeformulare, über die Verbraucher*innen Rufnummernmissbrauch melden können.

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