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Better Life: Betrügerische Shops mit günstigen Lebensmitteln – das muss man beachten

Im Internet gibt es immer mehr Shops, die Lebensmittel günstiger anbieten, als der stationäre Handel. Sicherheitsexperten warnen nun vor betrügerischen Anbietern. Außerdem: So einfach funktioniert der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale.

Watchlist Internet warnt vor Fake-Shops im Breich Lebensmittel. (Bild: Getty Images)
Watchlist Internet warnt vor Fake-Shops im Breich Lebensmittel. (Bild: Getty Images) (Getty Images)

Die Preise für Lebensmittel sind kräftig gestiegen. Da sucht mancher nach günstigen Alternativen, um die Haushaltskasse zu schonen. Ein Blick ins Internet kann sich da durchaus lohnen. Dort gibt es verschiedene Anbieter, die Sonderposten verkaufen.

Hohe Ersparnis muss kein Grund für Betrug sein

Das sind oft Produkte, die aus Überproduktionen stammen, für Feiertage gedacht waren, nur noch eine geringe Mindesthaltbarkeit oder Schönheitsfehler haben.

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Wer bei solchen Anbietern einkauft, kann kräftig sparen. Nicht selten bieten solche Shops Produkte für die Hälfte des regulären Preises oder noch sehr viel günstiger an. Doch bei der Schnäppchenjagd nach Lebensmitteln sollten Kunden auch vorsichtig sein und sich nicht blenden lassen.

Watchlist Internet warnt vor leckerwurzede.com

Das auf Internetsicherheit spezialisierte Portal Watchlist Internet warnt aktuell vor Fake-Shops im Bereich Lebensmittel: "Auch hier gibt es betrügerische Angebote. Kriminelle bieten stark vergünstigte Lebensmittel in Fake-Shops wie leckerwurzede.com an. Wenn Sie dort bestellen, verlieren Sie Ihr Geld!"

Mit diesen Schritten lässt sich ein Shop überprüfen

Watchlist Internet rät vor dem Kauf einen genauen Blick auf die Seite des Anbieters zu werfen und nach einem gültigen Impressum zu suchen. Das sollte den Firmennamen, eine Adresse und Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer enthalten und je nach Rechtsform des Unternehmens auch eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID).

Hilfreich ist es auch, vor dem Kauf im Internet nach Erfahrungswerten zu dem jeweiligen Shop zu suchen. "Geben Sie dafür die Internetadresse und Begriffe wie ‘Fake‘ oder ‘Erfahrungen‘ in Ihre Suchmaschine ein (leckerwurzede.com fake). Oftmals finden Sie bereits Warnungen, dort nicht einzukaufen. Finden Sie gar nichts zum Shop, sollten Sie lieber die Finger davonlassen", rät das Portal.

Gütesiegel überprüfen

Auch ein Gütesiegel kann eine Orientierung bieten, ob ein Shop vertrauenswürdig ist. Häufig verwendet wird etwa das Trusted Shops-Siegel. Es bedeutet, dass Trusted Shops den Anbieter überprüft hat. Je nach Design einer Seite ist das Siegel an unterschiedlichen Stellen zu finden, meist aber am unteren rechten Rand.

Es gibt auch seriöse Anbieter, bei denen man online Lebensmittel bestellen kann (Symbolbild: Getty)
Es gibt auch seriöse Anbieter, bei denen man online Lebensmittel bestellen kann (Symbolbild: Getty) (d3sign via Getty Images)

Um zu überprüfen, ob es echt ist, genügt ein Klick auf das Siegel. Danach muss sich eine Info-Box öffnen. Mit einem weiteren Klick muss sich dann ein Fenster öffnen, dessen Adresse mit www.trustedshops.de beginnt und weitere Auskünfte über das Zertifikat gibt.

Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale

Sehr einfach überprüfen lassen sich Händler im Internet auch mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale. Dafür wird einfach die Adresse des Anbieters eingegeben und mit einem Klick auf ‘Shop-URL prüfen‘ sucht das System selbstständig nach Anzeichen, die auf eine betrügerische Seite hindeuten könnten.

Meist dauert es nur wenige Sekunden, ehe das Ergebnis da ist. Eine Einschätzung erfolgt nach dem Ampelsystem. Bei Grün ist alles okay, bei Gelb sollten Kunden vorsichtig sein und bei Rot gilt: Finger weg! Außerdem werden wichtige Merkmale, wie etwa Impressum oder Gütesiegel, der jeweiligen Seite aufgelistet.

Hier geht es zum Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale.

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