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Das sind die besten ETFs und Fonds im Bereich Wasser, laut einer Analyse

Eine Anlegerin prüft ihr nächstes Investment.  - Copyright: Kirill Smyslov/Getty Images
Eine Anlegerin prüft ihr nächstes Investment. - Copyright: Kirill Smyslov/Getty Images

Wasser ist die Grundlage allen Lebens: Was für die meisten Haushalte in Deutschland selbstverständlich ist, ist für viele Menschen auf der Welt jedoch noch lange keine Realität – der einfache Zugang zu frischem Trinkwasser. Darauf wird unter anderem jedes Jahr mit dem Weltwassertag aufmerksam gemacht, der dieses Jahr am 22. März stattfindet.

Wie Anleger in das Thema Wasser investieren können

Schaut man sich auf dem ETF- und Fondsmarkt um, finden sich einige grüne Investmentmöglichkeiten. Die meisten legen ihren Schwerpunkt auf Umwelt, Soziales und eine gute Unternehmensführung (ESG). Es gibt jedoch auch einige Produkte, die sich auf einen bestimmten Bereich beschränken – wie beispielsweise Wasser. Anleger sollten dabei aber beachten: Diese Fonds setzen gezielt auf Unternehmen, die im weiteren Sinne mit Wasser zu tun haben. Damit handelt es sich um Themen-Fonds, die häufig ein größeres Risiko bergen, als breit aufgestellte Produkte.

25,8 Milliarden Euro in Wasserfonds und -ETFs

Deutsche Anleger, die in das Thema Wasser investieren wollen, stehen derzeit laut dem Analysehaus Scope 20 Investmentfonds zur Verfügung. Alle Fonds setzten auf Firmen, die im Wassersektor tätig sind. Die Fonds der Scope Peergroup „Aktien Wasser“ kommen Ende Februar 2024 auf ein verwaltetes Vermögen von 25,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren lag das Vermögen der Wasserfonds noch bei 10,4 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Zunahme um 15,4 Milliarden Euro beziehungsweise etwa 150 Prozent – was ein wachsendes Interesse der Investoren zeigt.

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In dem Segment finden sich überwiegend aktiv gemanagte Fonds. Das bedeutet, ein Fondsmanagement steuert die Investitionen und trifft Kauf- und Verkaufsentscheidungen. Es gibt jedoch auch fünf ETFs, die auf das Thema Wasser setzen und einen bestimmten Index abbilden.

Diese Aktien stecken in Wasserfonds und -ETFs

Die Fonds investieren laut Scope weltweit und breit diversifiziert in Unternehmen wie:

  • Xylem: Ein US-amerikanisches Unternehmen, welches Anlagen zur Wasseraufbereitung sowie analytische Geräte herstellt.

  • Veolia Wasser: Ein weltweit führender Umweltdienstleister aus Frankreich, der eine umfassende
    Palette an Lösungen für den ökologischen Wandel in den Bereichen Wasser-, Abfall- und Energiemanagement anbietet.

  • American Water Works: Ein amerikanisches Wasserversorgungsunternehmen.

Die besten Wasserfonds und -ETFs

„Wasseraktienfonds erzielten in der Vergangenheit solide Renditen. Die Performance-Aussichten in diesem Segment sind langfristig weiterhin positiv. Um dem steigenden Bedarf im Bereich der Wasserversorgung zu begegnen, wird auf die Expertise von Unternehmen aus dem Privatsektor nicht verzichtet werden können, um die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung stellen zu können“, heißt es von den Scope-Analysten.

Ende Februar 2024 betrug die durchschnittliche Rendite auf Dreijahressicht der 16 Fonds mit ausreichender Historie 7,8 Prozent pro Jahr nach Abzug der Kosten. Das Spektrum reichte dabei von minus 3,1 Prozent im Jahr beim „Hornet Infrastructure – Water“ bis 11,7 Prozent im Jahr beim „KBI Water“. Damit war das beste Produkt ein aktiver Fonds.

Bei der Rendite über ein Jahr liegen die beiden jüngeren und passiven Fonds, der Global X Clean Water ETF und der Amundi MSCI Water ESG Screened ETF, mit 20,1 Prozent beziehungsweise 19,7 Prozent vorne.

MSCI World weniger risikoreich als Wasserfonds und ETFs - aber nur etwas

Das Risiko, das die Manager von aktiven Wasserfonds eingehen, ist mit dem von ETFs vergleichbar. Im Durchschnitt lag die Volatilität der Vergleichsgruppe bei 16,4 Prozent im Jahr. Die Schwankungsbreiten über drei Jahre lagen in einer Bandbreite von 15,6 Prozent bis 18,6 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Der MSCI World Index kommt im gleichen Zeitraum auf eine Volatilität von 13,4 Prozent und war damit etwas weniger riskant als die Wasserfonds.

Eine niedrigere Volatilität weist nur der Hornet Infrastructure - Water Fund auf, mit 3,2 Prozent pro Jahr. Die niedrigere Volatilität geht bei diesem Fonds jedoch mit einer negativen Performance auf Ein-, Drei- und auch Fünfjahressicht einher.