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Berlins Bürgermeister schließt einschneidende Corona-Maßnahmen nicht aus

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Noch deutlich weitergehende Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie als bisher sind aus Sicht von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller nicht auszuschließen. "Zur Frage des Lockdowns: Wie wäre die Konsequenz, wenn wir das nicht mitdenken?", so Müller am Freitag bei einer Pressekonferenz mit Vertretern der Berliner Charité. "Es ist die Aufgabe von Politik, alle Varianten zu durchdenken und dann natürlich auch auf Gefahren aufmerksam zu machen oder zu sagen, was man auf jeden Fall vermeiden will."

Das Gute sei, solche Entscheidungen fielen inzwischen auf Grundlage vielfältiger Informationen. Anders als zu Beginn der Pandemie im Frühjahr würden unterschiedlichste Faktoren berücksichtigt. "Es werden andere Dinge noch dazu kommen, Testverfahren, Testkapazitäten, Schnelltests. Alles das werden dann Komponenten sein, bei der Beurteilung, ob man tatsächlich zu einer ganz einschneidenden Maßnahme kommen muss oder nicht", sagte Müller

Wie weit die am Dienstag beschlossenen Maßnahmen wie die Sperrstunde ab 23 Uhr oder die Begrenzung von privaten Feiern in geschlossenen Räumen auf maximal 10 Personen wirkten, lasse sich nicht sofort einschätzen. "Wir wissen, dass wir zeitverzögert die Ergebnisse sehen, von dem, was wir gerade beschlossen haben, so dass man ein, zwei Wochen sehen muss, wie Regeln angenommen werden und welche Auswirkungen es hat."