Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    27.935,62
    +113,86 (+0,41%)
     
  • Dow Jones 30

    34.022,04
    -461,68 (-1,34%)
     
  • BTC-EUR

    50.133,18
    -856,43 (-1,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.442,71
    -26,37 (-1,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.254,05
    -283,64 (-1,83%)
     
  • S&P 500

    4.513,04
    -53,96 (-1,18%)
     

Belarussischer Grenzschutz: Migrantenlager bei Kuznica geräumt

·Lesedauer: 1 Min.

BRUSGI/WARSCHAU (dpa-AFX) - Das provisorische Zeltlager von Migranten entlang der belarussisch-polnischen Grenze beim Übergang Kuznica-Brusgi ist nach Angaben des Grenzschutzes in Belarus geräumt worden. Migranten würde auf den Grünstreifen entlang der polnischen Grenzbefestigung nicht mehr vorgelassen, sagte eine Sprecherin der Behörde der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Die Migranten sind mittlerweile in einem Logistikzentrum in der Nähe untergebracht. Nachdem in der Notunterkunft am Vortag ein erster Covid-Fall gemeldet worden war, soll dort am Freitag eine Impfstelle den Betrieb aufnehmen. Geplant ist die Verabreichung eines chinesischen Vakzins.

Staatsnahe belarussische Medien veröffentlichten am Morgen erneut Videos aus der Logistikhalle, in der mittlerweile fast alle Menschen untergebracht sind, die zuvor im Wald kampiert hatten. In der Notunterkunft lagen Erwachsene und Kinder dicht gedrängt auf Matratzen am Boden. Vor dem Gebäude wurde demnach Essen ausgeteilt. Weil so viele durchnässte und frierende Menschen dort Zuflucht suchten, war auch eine zweite Etage für die Migranten bereitgestellt worden.

Die polnische Regierung und die EU werfen dem autoritären belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen.

Polens Grenzschutz registrierte am Donnerstag 255 Versuche von Migranten, die EU-Außengrenze illegal zu überqueren. Darunter seien auch zwei größere Gruppen von 500 und 50 Migranten gewesen, teilte die Behörde per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.