Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 17 Minute
  • DAX

    15.717,41
    -12,11 (-0,08%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.150,78
    +7,26 (+0,18%)
     
  • Dow Jones 30

    34.246,26
    -53,07 (-0,15%)
     
  • Gold

    1.860,90
    +4,50 (+0,24%)
     
  • EUR/USD

    1,2129
    -0,0004 (-0,04%)
     
  • BTC-EUR

    32.423,40
    -936,57 (-2,81%)
     
  • CMC Crypto 200

    974,08
    -18,39 (-1,85%)
     
  • Öl (Brent)

    72,26
    +0,14 (+0,19%)
     
  • MDAX

    34.273,44
    +139,42 (+0,41%)
     
  • TecDAX

    3.510,52
    +7,38 (+0,21%)
     
  • SDAX

    16.218,11
    -126,71 (-0,78%)
     
  • Nikkei 225

    29.291,01
    -150,29 (-0,51%)
     
  • FTSE 100

    7.187,19
    +14,71 (+0,21%)
     
  • CAC 40

    6.648,35
    +8,83 (+0,13%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.122,48
    +49,62 (+0,35%)
     

BDI rechnet mit schneller Konjunkturerholung

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet mit einem deutlichen Anziehen der Konjunktur in diesem Jahr. "Wir erwarten für das Jahr 2021 einen Anstieg der Produktion im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um acht Prozent", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Mittwoch. Damit ende in diesem Jahr die längste, seit mehr als zwei Jahren anhaltende Rezession der deutschen Industrie. Laut BDI-Industriebericht ging die Produktion in Deutschland im Vorjahr um 9,8 Prozent zurück.

Mit einer schnellen konjunkturellen Erholung sei in allen großen EU-Volkswirtschaften zu rechnen, sagte Lang. Noch stärker als in Deutschland wachse in diesem Jahr die Produktion in Italien - nämlich um zehn Prozent. Beim Welthandel erwarte der Verband für 2021 ein Plus von acht bis neun Prozent. Die deutschen Warenausfuhren dürften in diesem Jahr kräftig zulegen: Der BDI erwarte einen Anstieg um 8,5 Prozent.

Eine kräftige wirtschaftliche Erholung in den kommenden Monaten signalisiert auch der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Den Daten zufolge ist die Wahrscheinlichkeit für ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum derzeit rund fünfzehn Mal so hoch wie das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft demnächst in eine Rezession gerät.