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Warum die BayernLB jetzt Einzelbüros für Chefs abschaffen will

·Lesedauer: 2 Min.

Die BayernLB nimmt nach der Pandemie Kurs auf „New Work“. Bereits Anfang der Woche hatte „Bloomberg“ berichtet, dass deutsche Banken Vorreiter sind, wenn es darum geht, die Büroflächen zusammenzustreichen und Mitarbeitern Homeoffice oder Fernarbeit zu ermöglichen. So habe die Deutsche Bank bereits ganze Büroetagen abgegeben und die HSBC Deutschland sechs separate Büros gegen ein einziges mit nur der Hälfte der Fläche eingetauscht. Auch die BayernLB erwäge ähnliche Pläne hatte es geheißen.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ nun unter Berufung auf „Bloomberg“ schreibt, regelt eine Dienstvereinbarung, dass bei der Landesbank auf zehn Mitarbeiter nur noch sieben Arbeitsplätze kommen würden. Wer ins Büro wolle, müsse sich vorher online einen Platz buchen. Im gleichen Schritt gehe die BayernLB außerdem die Unternehmenskultur an. Zusammenarbeit solle nach der Pandemie neu organisiert werden, weshalb es selbst für Führungskräfte kaum noch Einzelbüros geben werde. Von der Ebene unterhalb des Vorstandes abwärts sollen künftig alle Kollegen zusammensitzen. Darüber hinaus seien bereits die Kleidervorschriften gelockert worden. Bei der Ansprache setze das Institut nun auf das „Du“ für alle.

Andreas Blank, Director HR Change, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass auch Bereichsleiter – also die Ebene direkt unterhalb des Vorstandes – noch Einzelbüros haben dürften, das aber nicht mehr empfohlen werde. Denn „Change fängt von oben an“, so Blank. In einzelnen Geschäftsbereichen, beispielsweise im Handel, seien Einzelbüros aber schlicht unverzichtbar.

Büroräume werden umgestaltet

Das Wegfallen der Bürowände und das hierarchieübergreifende Duzen sollen helfen, Barrieren abzubauen und schneller Lösungen zu erarbeiten. „Das ist rein freiwillig, aber die Mehrheit der Mitarbeiter macht das inzwischen“, so Blank weiter. Auch die Lockerungen der Kleiderordnung seien inzwischen gut angenommen worden.

Bisherige Einzelbüros würden nun anders genutzt, beispielsweise als Besprechungsräume. Teilweise stünden auch Umbauarbeiten an, um neue Arbeitsbereiche zu schaffen. Drei Pilotprojekte gebe es dazu bisher – und bis 2022 soll die Umgestaltung dann abgeschlossen sein.

sb

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