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Bartsch zu Laschet-Vorstoß: Brauchen keine neuen Vokabeln

·Lesedauer: 1 Min.

KÖLN (dpa-AFX) - Der Chef der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, hat den Vorstoß von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kritisiert. Es brauche nicht permanent neue Vorschläge oder "neue Vokabeln", sagte Bartsch am Mittwoch im "Morgenecho" im WDR5. Der CDU-Vorsitzende Laschet hatte einen "Brücken-Lockdown" gefordert - einen zwei- bis dreiwöchigen harten Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien.

Bartsch zufolge besteht aktuell ein "Wirrwarr" aus "undurchschaubaren Regeln, nicht nachvollziehbaren Entscheidungen und immer neuen Vorschlägen. "Die Menschen können nicht mehr." Er forderte für eine längerfristige Perspektive einen breiten gesellschaftlichen Dialog, an dem neben Politik, Ärzten und Virologen auch etwa Pädagogen oder Psychologen beteiligt werden sollten.