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Autoverband VDA: Ladesäulen-Ausbau deutlich zu langsam

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Vor einem Spitzengespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Autobranchenverband VDA mehr Tempo beim Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos angemahnt. Die Infrastruktur komme mit den Verkaufszahlen von E-Pkw nicht mit sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller der Deutschen Presse-Agentur. "Die Kommunen haben da erheblichen Nachholbedarf. Heute kommen bereits 13 E-Pkw auf einen Ladepunkt, Ostern werden es nach unseren Prognosen 20 sein."

Die Bundesregierung hat das Ziel ausgeben, bis 2030 eine Million Ladepunkte in Deutschland zu haben. Im vergangenen Halben Jahr kamen nach Angaben des Energieverbands BDEW rund 200 Stück pro Woche dazu - aus VDA-Sicht müssten es zehnmal so viele sein, denn pro Woche kämen rund 12 000 neue Elektroautos auf den Markt.

Dazu müssen Millionen private Ladepunkte kommen, in Einfamilienhäusern, Mietshäusern, in Tiefgaragen, Parkhäusern und auf privaten Parkflächen, hieß es beim Verband, der auch sein Forderung nach einem "Ladesäulen-Gipfel" möglichst noch vor Weihnachten bekräftigte.