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Auch ausländische Forscher sollen Chinas Mondgestein untersuchen

·Lesedauer: 1 Min.

PEKING (dpa-AFX) - Auch ausländische Forscher sollen das Mondgestein untersuchen dürfen, das das Raumschiff "Chang'e 5" zur Erde bringen soll. Nach dem Start in den frühen Morgenstunden Ortszeit war das unbemannte Raumschiff am Dienstag auf dem Weg zum Erdtrabanten. Bei der Mission sollen nach einer Mondlandung erstmals seit mehr als vier Jahrzehnten wieder Gesteinsproben zur Erde gebracht werden.

"Heimische und ausländische Wissenschaftler werden eine Chance haben, Mondproben zu bekommen, die von "Chang'e 5" für Forschungszwecke zurückgebracht werden", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua den Vizedirektor des Mondprogramms, Pei Zhaoyu. Beim Start hatte der Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa, Thomas Zurbuchen, die Hoffnung geäußert, dass auch Wissenschaftler anderer Länder das Gestein studieren können.

Forscher warten mit Neugier auf das Mondgestein, das deutlich jünger sein wird als alle früheren Proben und somit neue Erkenntnisse über die Geschichte des Mondes liefern kann. Der Lander von "Chang'e 5" soll in dem vulkanischen Gebiet des "Ozeans der Stürme" aufsetzen, der nur rund 1,2 Millionen Jahre alt ist. Mondgestein, das die USA und die Sowjetunion in den 60er und 70er Jahren eingesammelt hatten, ist hingegen mit 3,1 und 4,4 Millionen Jahren deutlich älter.