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Aufträge in deutschen Fabriken brechen unerwartet ein

(Bloomberg) -- Die Nachfrage in den deutschen Fabriken ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 1,6% gesunken, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,5% gerechnet. Damit verlängert sich die Talfahrt der deutschen Wirtschaft auf fünf Monate und unterstreicht die anhaltenden Nöte der Hersteller.

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Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Bestellungen um 8,6% zurück, wie Destatis mitteilte. Ohne überdurchschnittliche Großaufträge wäre der Rückgang noch dramatischer ausgefallen. Die Nachfrage außerhalb der Eurozone sei deutlich zurückgegangen.

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“Zusammen mit der jüngsten Eintrübung der Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe deuten die anhaltenden Rückgänge bei den Auftragseingängen zunächst noch auf eine eher verhaltene Industriekonjunktur in den kommenden Monaten hin”, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. “Erst im Zuge der weiteren Erholung des Welthandels und der allmählichen Belebung der Nachfrage nach Industrieerzeugnissen dürften sich die Auftragseingänge stabilisieren.”

Der Bericht reiht sich ein in eine Serie wenig positiver Zahlen zur Erholung der deutschen Wirtschaft. Im Juni hat sich die Geschäftslage im privaten Sektor weniger stark verbessert als erwartet, ebenso wie das vom ZEW gemessene Vertrauen der Anleger.

Dennoch erklärte die Bundesbank im vergangenen Monat, es gebe zunehmend “Lichtblicke”, auch wenn die deutsche Wirtschaft “weiterhin Gegenwind” verspüre. Sie schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal leicht gestiegen ist.

Für die zweite Jahreshälfte wird ein stärkeres Wachstum erwartet. Steigende Löhne führen zu höheren Ausgaben der Haushalte und die Inflation wird schwächer — im Juni betrug sie noch 2,5%. Die rückläufigen Verbraucherpreise in der gesamten Eurozone verbessern die Chancen auf weitere Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank in diesem Jahr.

Überschrift des Artikels im Original:German Factory Orders Unexpectedly Slump as Recovery Falters (1)

--Mit Hilfe von Joel Rinneby und Kristian Siedenburg.

©2024 Bloomberg L.P.