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Auftakt für Tarifverhandlungen bei der Postbank

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT/BONN (dpa-AFX) - Bei der Postbank wird seit Montag um mehr Geld für Tausende Mitarbeiter verhandelt. Verdi fordert für etwa 15 000 Beschäftigte des zum Deutsche-Bank-Konzern <DE000514000> gehörenden Instituts sechs Prozent mehr Geld. Mindestens will die Gewerkschaft eine Anhebung der Tarifgehälter um 180 Euro erreichen.

Zudem strebt Verdi in den Tarifverhandlungen eine Corona-Prämie in Höhe von 700 Euro für alle Beschäftigtengruppen an. Für Mitarbeiter im Filialvertrieb, die wegen der Pandemie Einbußen bei den Provisionen hatten, soll diese Ausgleichszahlung auf 1500 Euro aufgestockt werden.

Wie in der bereits laufenden Tarifrunde für die privaten Banken will die Gewerkschaft auch bei der Postbank festschreiben, dass die Beschäftigten bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten dürfen. An den Kosten für das Arbeiten von zuhause aus soll sich der Arbeitgeber nach Verdi-Vorstellungen monatlich mit 100 Euro beteiligen. Zudem fordert die Gewerkschaft für das mobile Arbeiten eine zunächst einmalige Kostenerstattungspauschale in Höhe von 1500 Euro.

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