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Audi: 'Lamborghini steht nicht zum Verkauf'

·Lesedauer: 1 Min.

INGOLSTADT (dpa-AFX) - Audi will seine italienische Luxus-Sportwagenmarke Lamborghini nicht verkaufen. Nach Berichten der Zeitschriften "Autocar" und "Automobilwoche" bietet die Schweizer Quantum-Gruppe zusammen mit dem Londoner Finanzinvestor Centricus 7,5 Milliarden Euro für Lamborghini. Quantum wolle den 1800 Beschäftigten eine fünfjährige Beschäftigungsgarantie geben und strebe eine strategische Partnerschaft mit dem VW <DE0007664039>-Konzern an. Eine Audi-Sprecherin sagte am Mittwoch: "Uns liegt kein Angebot vor, und Lamborghini steht nicht zum Verkauf." Darüber gebe es auch keinerlei Diskussion im Konzern.

Lamborghini hat im vergangenen Jahr 7430 teure SUV- und Sportwagen verkauft, 1,6 Milliarden Euro erlöst. Die Marke leiste einen "wichtigen Beitrag zur Profitabilität" von Audi, hieß es. Lamborghini arbeitet an einem E-Auto mit Radnabenmotoren und Nano-Energiespeichern, die sich in die Karosserie integrieren. Statt schwerer Batterien sollen Superkondensatoren den Strom liefern.

Laut "Automobilwoche" möchte auch Quantum Lamborghini zu einem "Aushängeschild für saubere Antriebe" machen. Quantum-Chef Rea Stark hatte mit Anton Piech, dem Sohn des früheren VW-Patriarchen Ferdinand Piech, die Elektro-Sportwagenmarke Piech Automotive gegründet. Von Quantum war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Über die Zukunft von Luxus-Marken wie Lamborghini, Bugatti und Bentley oder dem Motorradhersteller Ducati im VW-Konzern gibt es immer wieder Spekulationen. Zum Konzern gehören Skoda und Seat ebenso wie Porsche und die Lastwagenbauer MAN <DE0005937007> und Scania <SE0000308280>. Diese hat VW inzwischen in der Nutzfahrzeugholding Traton <DE000TRAT0N7> zusammengefasst und 10 Prozent der Anteile an die Börse gebracht.