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Audi-Chef Duesmann erhöht Profitabilitätsziele - Elektroautos sollen in drei Jahren soviel Gewinn wie Benziner bringen

·Lesedauer: 1 Min.
Audi-Chef Markus Duesmann leitet die Marke seit dem 01. April 2020 und überzeugt bisher mit guten Geschäftszahlen.
Audi-Chef Markus Duesmann leitet die Marke seit dem 01. April 2020 und überzeugt bisher mit guten Geschäftszahlen.

Audi fährt beim Wandel hin zur E-Mobilität einen konsequenten Kurs. Erst Ende Juni hatte der Vorstandsvorsitzende Markus Duesmann verkündet, dass seine Marke 2025 das letzte Modell mit Verbrennungsmotor auf den Markt bringen wird - Ab 2032 sollen dann nur noch reine Elektroautos die Werkshallen der Ingolstädter verlassen. Jetzt erhöht Duesmann nochmals das Tempo.

Absatz könnte bis 2030 auf drei Millionen Autos steigen

Nach einem Bericht des Spiegel erhöht der Audi-Chef die Profitabilitätsziele. Bis 2025 soll die Umsatzrendite von 5,5 auf 11 Prozent steigen, was damit begründet wird, dass Elektroautos spätestens bis zur Mitte des Jahrzehnts genauso viel Geld einbringen sollen wie Benziner. Das Medium beruft sich bei seiner Berichterstattung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Doch damit nicht genug: Scheinbar hat sich der Vorstand des Herstellers es zum Ziel gesetzt, den Absatz von den für 2021 prognostizierten zwei Millionen Autos zum Ende des Jahrzehnts auf drei Millionen Autos zu steigern.

2021 dürfte für ein Audi ein Rekordjahr werden

Schon die zwei Millionen für dieses Jahr wären ein Rekordwert und könnten der Marke den höchsten Gewinn innerhalb des VW-Konzerns bescheren. Die Ingolstädter haben in ihrer Geschichte noch nie so viele Autos verkauft. Vor allem die erfolgreichen Geschäfte in den USA sind für diesen Erfolg verantwortlich. Im zweiten Quartal hat Audi auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt 66.995 Fahrzeuge an den Mann oder die Frau gebracht - Ein Steigerung von satten 92 Prozent im Vergleich zum coronabedingt schwachen 2020. Vor allem große SUVs, wie beispielsweise der Q7 und Q8, verkaufen sich jenseits des Atlantiks sehr gut. Reuters

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