Deutsche Märkte schließen in 44 Minuten

Außenhandel in Zeiten der Corona-Krise - Bundesamt legt Daten vor

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Corona-Krise bremst den weltweiten Handel aus. Das dürften die deutschen Exportunternehmen im März zu spüren bekommen haben, als die Pandemie auch Europa erreichte. Wie sich der Außenhandel im März und im ersten Quartal insgesamt entwickelt hat, gibt das Statistische Bundesamt am Freitag (8.00 Uhr) bekannt.

Vor der Eskalation der Krise hatten die Unternehmen im Februar noch etwas mehr Waren "Made in Germany" ausgeführt als im Vorjahreszeitraum. Erste Effekte zeigten sich aber bereits im Handel mit der im Februar besonders von dem neuartigen Virus betroffenen Volksrepublik China. Der Außenhandelsverband BGA sprach von einem Vorboten "des Sturms, der in den nächsten Monaten auf uns zurollt".

Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnete zuletzt mit einem Absturz des Welthandels infolge der Corona-Krise von 13 bis 32 Prozent.