Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    11.556,48
    -41,59 (-0,36%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.958,21
    -1,82 (-0,06%)
     
  • Dow Jones 30

    26.501,60
    -157,51 (-0,59%)
     
  • Gold

    1.878,80
    +10,80 (+0,58%)
     
  • EUR/USD

    1,1641
    -0,0037 (-0,31%)
     
  • BTC-EUR

    11.861,09
    +110,94 (+0,94%)
     
  • CMC Crypto 200

    265,42
    +1,78 (+0,68%)
     
  • Öl (Brent)

    35,72
    -0,45 (-1,24%)
     
  • MDAX

    25.721,00
    -80,82 (-0,31%)
     
  • TecDAX

    2.813,38
    -21,72 (-0,77%)
     
  • SDAX

    11.620,75
    +81,13 (+0,70%)
     
  • Nikkei 225

    22.977,13
    -354,81 (-1,52%)
     
  • FTSE 100

    5.577,27
    -4,48 (-0,08%)
     
  • CAC 40

    4.594,24
    +24,57 (+0,54%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.911,59
    -274,00 (-2,45%)
     

Athen verurteilt erneute Entsendung türkischen Forschungsschiffs

·Lesedauer: 1 Min.

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung sieht in der erneuten Entsendung des türkischen Forschungsschiffes "Oruc Reis" ins östlichen Mittelmeer eine "große Eskalation und eine direkte Bedrohung für Frieden und Sicherheit in der Region". Das teilte das griechische Außenministerium am Montag mit. Man fordere die Türkei auf, ihre Entscheidung unverzüglich rückgängig zu machen und die "illegale Aktion" sofort zu beenden. Griechenland lasse sich nicht erpressen.

Die türkische Marinebehörde hatte am Montag mitgeteilt, die "Oruc Reis" werde von Montag an bis zum 20. Oktober seismische Untersuchungen unter anderem südlich der griechischen Insel Kastelorizo anstellen. Erst Mitte September hatte die Türkei das Schiff abgezogen, ein Schritt, der als Zeichen der Entspannung gewertet worden war.

Die Aktion zeige die Unzuverlässigkeit der Türkei und belege, dass Ankara in Wirklichkeit keinen Dialog wolle, teilte das griechische Außenministerium mit. Eigentlich hatten die Länder nach einer Vermittlung Berlins vereinbart, demnächst einen Termin für gemeinsame Sondierungsgespräche festzulegen, um das Problem anzugehen. Einen weiteren Vermittlungsversuch soll es diese Woche geben, wenn der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) Athen, Ankara und auch Nikosia besucht.