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Arbeitsmarktforscher: Beschäftigung bricht nicht weiter ein

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NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die Arbeitsagenturen in Deutschland sehen etwas bessere Aussichten für den Arbeitsmarkt. Wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag mitteilte, stieg das Arbeitsmarktbarometer im November um 0,4 Punkte auf 100,5 Punkte. Allerdings sei die Befragung der Arbeitsagenturen schon abgeschlossen worden, bevor die Verlängerung des Lockdowns im Dezember absehbar war, sagte IAB-Forschungschef Enzo Weber.

Aber "die Beschäftigung wird im zweiten Lockdown nicht noch einmal einbrechen", sagte Weber. Grund seien die Stützungsmaßnahmen für die Betriebe und ihre Erfahrungen mit der Krise. "Die Perspektive auf einen Impfstoff macht die Unternehmen zuversichtlicher. Das verstärkt noch einmal ihre Bereitschaft, die Beschäftigten zu halten."

Dennoch belaste nicht nur die zweite Corona-Welle die Erholung, auch die beschleunigte Transformation der Wirtschaft stelle große Herausforderungen dar. "Entsprechend liegt die Beschäftigungskomponente immer noch unter der neutralen Marke von 100 Punkten", nämlich bei 99. Relativ günstige Aussichten zeige das Barometer für die erwartete Entwicklung der Arbeitslosigkeit: Diese Komponente hielt sich auf dem Vormonatsstand von 102,1 Punkten.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen nach der Entwicklung der Beschäftigung und der Arbeitslosenzahlen in den nächsten drei Monaten.