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Apax kauft Brillenmacher Rodenstock für 1,5 Mrd Euro

Eyk Henning
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Apax Partners kauft Rodenstock. Der deutsche Brillenhersteller kommt damit zum vierten Mal in zwei Jahrzehnten in den Besitz eines neuen Finanzinvestors.

Compass Partners, der Eigentümer der letzten fünf Jahre, ist mit Apax handelseinig, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch. Die Transaktion bewerte Rodenstock mit etwa 1,5 Milliarden Euro inklusive Schulden, hatten zuvor mit der Transaktion vertraute Kreisen gesagt.

Rodenstock wurde 1877 in München gegründet, hat etwa 4.900 Mitarbeiter und verkauft Brillen der Marken Rodenstock und Porsche Design in 85 Ländern. Permira kaufte einen Anteil an dem Unternehmen von der Gründerfamilie in 2003, verkaufte später an Bridgepoint, das die Firma dann an Compass abgab.

“Rodenstock hat einen exzellenten Ruf für Innovation und deutsche Ingenieurskunst, die sich seit über 140 Jahren bewährt hat”, so Apax-Partner Arthur Brothag in der Mitteilung. Die Transaktion wird nach behördlichen Genehmigungen voraussichtlich Mitte des Jahres abgeschlossen.

Rodenstock setzt auf den Trend hin zu individualisierten Gleitsichtbrillen, die viele Menschen ab etwa 45 nutzen. Dafür werden Form und Größe jedes Auges gemessen und die Brillen dann passgenau angefertigt. Solche Modelle kosten typischerweise einige hundert Euro mehr als Modelle mit nicht individuell angefertigten Gläsern.

Der Markt ist in Bewegung - erst 2017 kaufte Essilor den Wettbewerber Luxoticca. Das fusionierte Unternehmen EssilorLuxoticca SA ist seit Sommer 2019 dabei, den niederländischen Rivalen GrandVision NV zu schlucken. Am Dienstag gab die Europäische Union unter Auflagen grünes Licht. Der deutsche Online-Brillenhändler Mister Spex bereitet einen Börsengang vor.

Überschrift des Artikels im Original:Apax to Acquire $1.8 Billion German Eyewear Firm Rodenstock (1)

(Zusammenfassung mit Bestätigung von Apax.)

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