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Alyssa Milano (48) teilt Geburtstags-Selfie ohne Filter: „Ich fühle mich super wohl in meiner Haut“

Style International Redaktion
·Lesedauer: 3 Min.

Alyssa Milano feierte ihren 48. Geburtstag mit einem ungeschminkten Selfie und einer Prise Dankbarkeit.

Alyssa Milano sendet anlässlich ihres 48. Geburtstags eine inspirierende Botschaft. (Foto: REUTERS/Mario Anzuoni)
Alyssa Milano sendet anlässlich ihres 48. Geburtstags eine inspirierende Botschaft. (Foto: REUTERS/Mario Anzuoni)

„So sieht 48 aus. Kein Filter. Kein Make-Up. Einfach nur meine Haut, in der ich mich mittlerweile super wohl fühle“, schrieb die Charmed-Darstellerin zu einem Foto, das sie am Samstag bei Instagram teilte. Hier sieht man sie im Pyjama im Bett liegen. „Mein Körper knackt, wenn ich laufe. Meine Tochter hat mich neulich gefragt, warum mein Hintern so schwabbelig ist. Manchmal bin ich vergesslich. Ich bin meistens müde.“

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„Aber im Großen und Ganzen bin ich einfach dankbar für dieses Leben. Es ist mein Leben. Wenn mich jemand fragen würde, wer ich in meinem nächsten Leben sein möchte, würde ich wieder mich wählen. Selbst mit dem Schmerz, den ich erleiden musste. Es ist wie Kintsugi: Ich bin in viele Teile zerbrochen worden und wieder zusammengewachsen und dann wieder zerbrochen worden“, fuhr sie fort. Kintsugi bezeichnet die japanische Kunst des Zusammenklebens zerbrochenen Porzellans.

Sie schrieb: „Ich bin erstaunt, welche Heilungskapazitäten wir haben. Auch du hast diese Kraft. Wir sind alle widerstandsfähig. Und diese Widerstandsfähigkeit wird von viel zu vielen ausgenutzt: Vorgesetzten, Freunden, Kindern, sogar unserer eigenen Regierung. Reiß dich zusammen! Raff dich auf! Es geht dir gut. Mag sein, aber es ist auch okay, wenn es einem einmal nicht gut geht.“

Sie richtete sich auch an die Menschen, die gegen die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit protestieren, die die COVID-19-Ansteckungen eindämmen soll. Milano schrieb: „Es ist keine echte Freiheit, keine Maske zu tragen und in eine Bar zu gehen. Wahre Freiheit ist es, einen gutbezahlten Job zu haben, von dem man leben kann. Bei dem man noch Zeit für die Familie hat, aber sich keine Sorgen darüber zu machen braucht, ob man sich etwas zu Essen leisten kann. Das wünsche ich mir zum Geburtstag. Dass wir in einem Land leben werden, das das versteht und bedürftige Menschen unterstützt.“

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Sie fuhr fort: „Und dass irgendwann der Tag kommt, an dem wir wirklich frei sind. Frei von Sorgen. Frei von Stress. Frei von Ängsten, das Dach über dem Kopf zu verlieren. *Das ist* wahre Freiheit. Das Schwingen von Flaggen und Waffen und die Weigerung Masken zu tragen, um andere zu schützen? Das ist keine Freiheit. Das ist Prahlerei. Ich wünsche mir zum Geburtstag also ... wahre Freiheit. Für dich. Und dich. Und dich.”

Milano wurde im März positiv auf das Coronavirus getestet und hatte in den darauffolgenden sechs Monaten mit Problemen wie Herzrhythmusstörungen, Haarausfall und Kurzatmigkeit zu kämpfen. Sie hat vor kurzem ein Essay für die NBC News veröffentlicht, in dem sie detailliert über die „Hölle von 2020“ spricht. Dabei geht es besonders um die Illusion von Sicherheit.

„Der Optimismus wurde mit den fast 300.000 Menschen in Amerika und den mehr als 1,4 Mio. Menschen weltweit begraben, die an COVID-19 gestorben sind. Ein Gespenst lauert uns auf“, schrieb sie. Seit dem Essay vom 11. Dezember sind diese Zahlen weiter angestiegen. Laut John Hopkins sind mittlerweile in den USA mehr als 315.000 Menschen und weltweit mehr als 1,6 Mio. Menschen an COVID-19 verstorben.

Elise Solé

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