Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 53 Minuten
  • DAX

    11.634,76
    +74,25 (+0,64%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.972,00
    +8,46 (+0,29%)
     
  • Dow Jones 30

    26.519,95
    -943,24 (-3,43%)
     
  • Gold

    1.879,30
    +0,10 (+0,01%)
     
  • EUR/USD

    1,1738
    -0,0011 (-0,09%)
     
  • BTC-EUR

    11.217,68
    +20,67 (+0,18%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,31
    -12,38 (-4,54%)
     
  • Öl (Brent)

    37,15
    -0,24 (-0,64%)
     
  • MDAX

    26.040,66
    +156,53 (+0,60%)
     
  • TecDAX

    2.859,35
    +30,04 (+1,06%)
     
  • SDAX

    11.498,51
    +41,99 (+0,37%)
     
  • Nikkei 225

    23.331,94
    -86,57 (-0,37%)
     
  • FTSE 100

    5.591,98
    +9,18 (+0,16%)
     
  • CAC 40

    4.585,77
    +14,65 (+0,32%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.004,87
    -426,48 (-3,73%)
     

Altmaier zu Fridays for Future: 'Erderwärmung macht keine Pause'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält die Demonstrationen der Klimaschutzbewegung Fridays for Future für angemessen und richtig. "Dieses Thema gehört auf die Tagesordnung", sagte Altmaier am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. "Wir haben in Deutschland langfristig eine enorme Transformation vor uns. Und wenn es nicht gelingt, diese ganzen Industrien klimaneutral zu machen, dann werden sie auf Dauer nicht mehr erfolgreich arbeiten können."

Dennoch könne dieser Wandel nicht über Nacht geschehen, betonte Altmaier. Man müsse auch gegenüber der Wirtschaft Verlässlichkeit zeigen und könne nicht "alle vier Wochen" Abmachungen aufbrechen. Energiepolitische Schnellschüsse könnten in der wirtschaftlich angespannten Situation schwerwiegende Folgen haben.

Mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie sagte er: "Ich plädiere dafür, dass wir nicht zulassen, dass unsere starke Wirtschaft, für die man uns weltweit bewundert, in dieser Krise zu Bruch geht und irreversible Nachteile erleidet." Wenn die Arbeitslosigkeit während der Krise so stark gestiegen wäre wie beispielsweise in den USA, dann würden Themen wie der Klimaschutz vermutlich vorerst in den Hintergrund rücken, sagte Altmaier. Er plädiere daher die Sorgen der Arbeitnehmer und Beschäftigten ernst zu nehmen, aber dennoch ehrgeizige Reduktionsziele zu verfolgen.

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer schrieb an Altmaier auf Twitter: "Genau, und weil warme Worte Emissionen auch heute nicht senken, gehen wir heute auf die Straße. Gegen eine Politik, die Kohle statt Zukunft beschützt, für Klimagerechtigkeit und 1,5 Grad."