Deutsche Märkte öffnen in 2 Stunden 34 Minuten
  • Nikkei 225

    30.128,59
    +456,89 (+1,54%)
     
  • Dow Jones 30

    31.961,86
    +424,51 (+1,35%)
     
  • BTC-EUR

    40.995,02
    -1.170,04 (-2,77%)
     
  • CMC Crypto 200

    997,38
    +2,70 (+0,27%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.597,97
    +132,77 (+0,99%)
     
  • S&P 500

    3.925,43
    +44,06 (+1,14%)
     

Alstom-Chef: Deutschland für neuen Bahn-Konzern bedeutend

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Deutschland hat für den neuformierten französischen Bahntechnik-Hersteller Alstom <FR0010220475> eine besondere Bedeutung. Es werde eine eigenständige Regionalorganisation für Deutschland, die Schweiz und Österreich geben, sagte Alstom-Konzernchef Henri Poupart-Lafarge der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Der TGV-Hersteller Alstom hatte zuvor die Übernahme der Zugsparte von Bombardier <CA0977512007> abgeschlossen.

"Mit 9000 Mitarbeitern in Deutschland und Entwicklungszentren mit Spitzentechnik können wir allen Mobilitätsanbietern zugeschnittene Lösungen anbieten, die in Deutschland vereinbart und von dort aus geliefert werden", sagte Poupart-Lafarge. "Das ist wichtig."

Auf die Frage zu einem Umbau in Deutschland und der Zukunft der Werke sagte Poupart-Lafarge, es würden alle Kräfte der beiden nun vereinten Unternehmen gebraucht, um die Aufträge abzuarbeiten. "Der Erfolg der Integration ist vorrangig." Der Hersteller werde künftig mit der Marke Alstom auftreten. "Die Marke Bombardier bleibt im Luftverkehr." Der Verkäufer der Zugsparte, der kanadische Bombardier-Konzern, stellt auch Flugzeuge her.

Die Bahntechnik-Branche sei erheblich von der Corona-Krise und deren wirtschaftlichen Folgen betroffen, resümierte der Alstom-Chef. "Die Klima-Krise wird bleiben. Und sie zwingt uns zu einer Mobilität, die sauberer ist." Deshalb sei er von den guten Aussichten für die Branche überzeugt.