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Aldi testet neue Verpackungsalternative

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Bei Aldi bekommen die Kunden frisches Brot und andere Backwaren aus dem Automaten oder in der “Backwelt”. Bisher gab es dafür als Verpackung nur die üblichen Tüten mit Kunststoff-Sichtfenster. Jetzt gibt es eine nachhaltige Alternative.

Amberg, Germany - January 14, 2018: ALDI store in Amberg, Bavaria, Germany, Europe. ALDI is a german discount market chain with headquarter in Mühlheim an der Ruhr, Germany. Logo of ALDI SÜD on the facade. Sunday morning - no people in the store.
Aldi geht den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. (Bild: Getty Images)

Ofenwarmes Brot, Semmeln und anderes Gebäck gibt es bei Aldi wahlweise auf Knopfdruck oder in der Auslage. Ein gern genutzter Service für die Kunden, die die Backwaren dann selbst in beiliegende Tüten aus Papier und Plastik verpacken können. Diese Tüten sind der übliche Standard bei der Selbstbedienung, damit die Kassierer mit einem Blick erkennen können, was der Kunde eingepackt hat. Die meisten Bäckereien nutzen klassische Papiertüten.

Mehrwegstoffbeutel für 99 Cent

Doch Aldi testet in seinen Süd-Filialen jetzt eine nachhaltige Alternative, um die Backwaren zu transportieren. Statt in Plastik-Papier-Tüten, können die Kunden für je 99 Cent ihr Brot auch in Mehrwegbeutel aus Stoff verpacken. Diese “Brotbeutel“ haben ebenfalls ein Sichtfenster für die Kassierer und sind genauso hygienisch wie die Einwegtüten. Darüber hinaus sind sie bei 30 Grad waschbar und können bei jedem Einkauf wiederverwendet werden.

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Die Stoffbeutel liegen seit dem 7. September in den Aldi-Süd-Filialen mit Backautomaten und “Meine Backwelt“ aus. Vorerst gibt es die umweltfreundlichen Alternativen nur in der schmalen Variante mit 20 mal 50 Zentimetern. Ab November soll es dann aber auch einen breiteren Beutel mit 25 mal 45 Zentimetern geben.

Nicht die einzige Aktion für mehr Nachhaltigkeit

Die Mehrwegbeutel sind nicht die einzige Initiative für mehr Nachhaltigkeit bei Aldi. Der Discounter bietet außerdem schon länger Mehrwegnetze für Obst und Gemüse an. Außerdem gibt es in den Märkten kein Plastikgeschirr und keine Plastik-Strohhalme mehr zu kaufen. Ganz ähnlich hält es auch Konkurrent Lidl.

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