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Aktien Wien Schluss: Inflationssorgen drücken auf die Stimmung

·Lesedauer: 3 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch mit Kursverlusten beendet. Der Leitindex schloss um 0,46 Prozent schwächer auf 3724,15 Punkten. Der breiter gefasste ATX <AT0000999982> Prime gab um 0,36 Prozent auf 1880,17 Punkte nach.

Nach der Vorlage von US-Verbraucherpreisdaten versuchte das Aktienbarometer wieder den Sprung ins positive Terrain zu schaffen, doch es fehlte an Schwung und Aufwärtsimpulsen und zum Handelsende hin weitete der ATX die Kursverluste klar aus. Ängste vor Inflation und einem damit drohenden Ende der lockeren Geldpolitik der Notenbanken drückten am Mittwoch auf die Anlegerstimmung in Wien - Inflationsdaten aus Deutschland und den USA untermauerten diese Sorgen.

Teure Energie hatte die deutsche Inflationsrate im September auf 4,1 Prozent und damit erstmals seit fast 28 Jahren über die Vier-Prozent-Marke getrieben. Auch in den USA hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im September wieder verstärkt. Die Jahresinflationsrate legte von 5,3 Prozent im Vormonat auf 5,4 Prozent zu. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Rate erwartet. Mit großer Spannung wird nun die nach Börsenschluss angesetzte Veröffentlichung der jüngsten Sitzungsprotokolle der US-Notenbank erwartet.

Mit Blick auf die Branchentafel ging es in Wien für Ölwerte bergab. OMV <AT0000743059> schlossen mit einem Abschlag von 1,38 Prozent, die Aktien von Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann büßten 1,35 Prozent ein.

Unter Abgabedruck waren auch die schwer gewichteten Bankwerte. Bawag <AT0000BAWAG2> lasteten mit einem Kursverlust von 2,64 Prozent auf dem ATX. Bei Erste Group <AT0000652011> ging es um 2,02 Prozent nach unten und auch Raiffeisen Bank International <AT0000606306> (RBI) mussten einen Abschlag von 0,50 Prozent hinnehmen. Der Vorstand der RBI schlägt nach Auslaufen der Dividendenstopp-Empfehlung der EZB eine zusätzliche Dividende von 75 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2020 vor, wurde am Nachmittag bekannt. Im April beschloss die RBI-HV bereits eine Dividende von 48 Cent je Aktie für 2020.

Aktien des Flughafen Wien <AT0000911805> stiegen nach der Meldung von Passagierzahlen um 2,03 Prozent. Die Passagierzahl der Airport-Gruppe war im September mit 2,0 Millionen Reisenden zwar doppelt so hoch wie im Vorjahresmonat, lag aber immer noch 47 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Auch die Aktien von Airline-Caterer DO&CO legten um 2,32 Prozent zu.

Neuigkeiten gab es auch bei Zumtobel <AT0000837307>. Der Leuchtenhersteller geht für die vier Geschäftsjahre von 2021/22 bis 2024/25 von einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent aus. Für das Geschäftsjahr 2024/25 werde mit einer Ebit-Marge in der Größenordnung von 6 bis 8 Prozent geplant. Die Papiere von Zumtobel beendeten die Sitzung um 0,11 Prozent tiefer.

Mit Gewinnen von 0,36 Prozent auf 166,60 Euro reagierten die Papiere von Mayr-Melnhof <AT0000938204> auf einen Analystenkommentar. Die Wertpapierexperten von Raiffeisen Research haben ihr Kursziel für die Aktie der heimischen Mayr-Melnhof von 210 Euro auf 194 Euro gesenkt. Die "Buy"-Empfehlung wurde beibehalten.

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