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Aktien New York Ausblick: Sektorrotation geht vor Fed-Sitzungsprotokoll weiter

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der jüngste Rückschlag bei den Standardwerten mahnt die Anleger an der Wall Street weiter zur Vorsicht. Vorbörslich trauten sich die Investoren am Mittwoch nur wenig aus Deckung. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn knapp unter dem Vortagesschluss mit minus 0,04 Prozent bei 34 559 Punkten. Dagegen deutet sich vor dem im Verlauf anstehenden Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> ein erneuter Rekord an, hier erwartet IG einen Aufschlag von 0,51 Prozent auf 14 861 Zähler.

Schwache Konjunktursignale hatten zuletzt das Interesse der Investoren gebremst und Sorgen angefacht, dass der an den Börsen gefeierte Aufschwung der US-Wirtschaft sich seinem Höhepunkt nähern könnte. Der Dow hatte daraufhin am Vortag nachgegeben und selbst der S&P 500 <US78378X1072> hatte nach seiner mehrtägigen Rekordrally Verluste eingefahren.

Einzig an der Nasdaq war die Stimmung positiv geblieben. Die Technologiewerte sind es auch, die dank der laufenden Sektorrotation auch zur Wochenmitte den Standardwerten vorweg laufen dürften. Hier dürften auch unerwartet starke vorläufige Zahlen des Elektronik-Riesen Samsung <KR7005930003> stützen. Börsianer verwiesen zudem auf die fallenden Renditen an den Anleihemärkten, die Anleger derzeit in den Techsektor trieben.

Unterdessen sind im weiteren Verlauf alle Augen auf die US-Notenbank Fed gerichtet. Sollte das Protokoll der Sitzung von Mitte Juni Signale für einen strengeren geldpolitischen Kurs enthalten, dürfte dies für Nervosität unter den Anlegern sorgen, vermutet Melinda Earsdon vom Broker Oanda.

Die US-Notenbanker hatten zur Juni-Sitzung trotz anziehender Inflation ihre extrem lockere Geldpolitik vorerst bestätigt. Earsdon erinnerte aber daran, dass die US-Währungshüter die Märkte gleichzeitig auf ein Ende der Billiggeldflut eingestellt und Zinsanhebungen bis 2023 signalisiert hätten. Im Licht der jüngsten schwachen Konjunkturdaten könnte das Protokoll allerdings inzwischen auch als überholt gewertet werden, vermutete die Börsenexpertin.

Im Blick behalten sollten Anleger die Ölaktien nach der jüngsten Berg- und Talfahrt bei den Ölpreisen. Die Ölpreise hatten am Dienstag mehrjährige Höchststände erreicht, waren danach aber eingebrochen, da sich der mächtige Ölverbund Opec+ nicht auf eine Förderstrategie für das zweite Halbjahr einigen konnte. Zur Wochenmitte konnten sich die Preise stabilisieren. Zudem hatte der britische Ölmulti Shell <GB00B03MLX29> mit der Ankündigung höherer Ausschüttungen im Sektor wieder für mehr Zuversicht gesorgt.

In den hinteren Börsenreihen stachen unter den Einzelwerten vorbörslich die Papiere von Generac Holdings mit einem Kursplus von gut drei Prozent hervor, die Aktien des Herstellers von Energieerzeugungsanlagen profitierten von einer deutlichen Kurszielanhebung durch die US-Bank JPMorgan <US46625H1005>.

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