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Aktien New York Ausblick: Moderates Plus erwartet

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen könnten am Montag ihren Rekordlauf womöglich fortsetzen. Zumindest werden wieder überwiegend steigende Kurse erwartet. Die Anleger sind zuversichtlich mit Blick auf die in dieser Woche anstehende Unterschrift unter das erste Teilabkommen im Handelsstreit zwischen den USA und China. Die am Dienstag startende Berichtssaison in den Vereinigten Staaten stimmt die Anleger indes etwas vorsichtig.

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial <US2605661048> rund eine Dreiviertelstunde vor dem Auftakt mit 0,33 Prozent im Plus bei 28 918 Punkten. Erst am Freitag erklomm das wohl bekannteste Börsenbarometer der Welt einen neuen Rekordstand bei etwas über 29 000 Punkten und auch die anderen Indizes erreichten neue Bestmarken.

Weiter dürften die Aktien von Apple <US0378331005>, aber auch Microsoft <US5949181045>, Facebook <US30303M1027> oder Alphabet <US02079K3059> im Fokus stehen, die allesamt am Freitag ebenfalls ein Rekordhoch verbucht hatten. Unter den Banken dürften wegen der am Dienstag erwarteten Zahlen zunächst die Anteile von JPMorgan <US46625H1005>, Wells Fargo <US9497461015> und der Citigroup <US1729674242> von Interesse sein. Am Mittwoch folgen Goldman Sachs <US38141G1040> und die Bank of America <US0605051046> und am Donnerstag Morgan Stanley <US6174464486>.

Unter den Pharmawerten dürften die Papiere von Incyte <US45337C1027> Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vorbörslich legten sie um 0,5 Prozent zu. Der Wirkstoffforscher und Antikörperspezialist Morphosys <DE0006632003> will mit dem US-Biopharmaunternehmen eine Kooperation für seinen Krebswirkstoffkandidaten Tafasitamab (MOR208) eingehen.

Auch die Papiere von Fiat Chrysler <NL0010877643> könnten in den Blick rücken, denn die Familie Peugeot will ihre Anteile an dem Autokonzern erhöhen, der durch eine Fusion der Opel-Mutter PSA <FR0000121501> und Fiat Chrysler entstehen wird. Jean-Philippe Peugeot, Geschäftsführer der Holding-Gruppe Établissements Peugeot Frères (EPF), bestätigte im Interview mit der französischen Regionalzeitung "L'Est Républicain", dass die Familie in den kommenden sieben oder acht Jahren weitere 2,5 Prozent an Anteilen übernehmen wolle. Nach Angaben der Zeitung wird die Familie etwas mehr als sechs Prozent an dem neuen Auto-Giganten halten. Vorbörslich ging es für Fiat Chrysler um 0,4 Prozent hoch.